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Aktueller Bericht online seit: 31.07.2026 00.14 Uhr

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400.000 qm in Flammen – Feuerwehr, Landwirte und Hubschrauber kämpfen gegen Großbrand in Nordhessen +OTON+Drohne

Wolfhagen/Volkmarsen – Am Donnerstagnachmittag ist es auf einem Feld zwischen Wolfhagen-Viesebeck und Volkmarsen-Ehringen zu einem folgenschweren Flächenbrand gekommen. Ausgelöst wurde das Feuer durch den Brand einer Rundballenpresse. Rund 170 Einsatzkräfte kämpften bis in den späten Abend gegen die Flammen. Am Ende waren etwa 40 Hektar (400.000qm) Stoppelfeld, Vegetation und Buschwerk zerstört.

Gegen 15.15 Uhr wurden die Feuerwehren zunächst zu einem Brand einer Strohballenpresse alarmiert. Einsatzleiter Sebastian Swoboda hatte die gewaltige Rauchsäule bereits von seinem rund zehn Kilometer entfernten Wohnort aus gesehen und forderte noch während der Anfahrt vorsorglich weitere Einsatzkräfte nach. Vor Ort entwickelte sich die Lage innerhalb kürzester Zeit zu einem Großeinsatz. Durch den starken Wind breitete sich das Feuer rasant über das trockene Stoppelfeld aus. Während der Löscharbeiten drehte der Wind plötzlich, sodass die Flammenfront direkt auf die Einsatzkräfte zulief. Geistesgegenwärtig trennten die Feuerwehrleute ihre Schläuche von den Löschfahrzeugen, ließen diese zurück und brachten die Fahrzeuge zunächst in Sicherheit. Anschließend wurde ein neuer Löschangriff von einer anderen Seite aufgebaut. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung wurde das Alarmstichwort auf FWald 2 – Waldbrand groß mit Ausbreitungsgefahr – erhöht. Zahlreiche wasserführende Fahrzeuge wurden nachalarmiert. Auch Feuerwehren aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen unterstützten die Löscharbeiten. Darüber hinaus beteiligten sich zahlreiche Landwirte, die mit wassergefüllten Güllefässern und Tankanhängern im Pendelverkehr Löschwasser zur Einsatzstelle brachten. Nach rund 90 Minuten gelang es den Einsatzkräften, die kritische Phase zu überwinden und den Brand weitgehend unter Kontrolle zu bringen. Anschließend konzentrierten sich die Feuerwehrleute auf die aufwendigen Nachlöscharbeiten, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Löschhubschrauber angefordert
Bereits in der frühen Einsatzphase, als sich das Feuer unkontrolliert auszubreiten drohte, wurde ein Löschhubschrauber der Landespolizei aus Egelsbach in Südhessen angefordert. Obwohl der Brand bei dessen Eintreffen bereits weitgehend unter Kontrolle war, unterstützte die Besatzung die Einsatzkräfte aus der Luft in schwer zugänglichen Bereichen. Das Löschwasser nahm der Hubschrauber aus dem nahegelegenen Twistesee auf und warf es gezielt über den verbliebenen Glutnestern ab. Insgesamt fielen den Flammen rund 400.000 Quadratmeter beziehungsweise 40 Hektar Stoppelfeld, Vegetation und Buschwerk zum Opfer. Die Löscharbeiten zogen sich bis etwa 22 Uhr hin. Für den Freitag ist eine Brandnachschau vorgesehen, um mögliche Glutnester auszuschließen.

Ein außergewöhnlicher Einsatz
Der Einsatz verlangte den Feuerwehrkräften bei hohen Temperaturen und anhaltender Trockenheit alles ab. Besonders wurde darauf geachtet, dass die Einsatzkräfte regelmäßig ausreichend Flüssigkeit zu sich nahmen, um einer Dehydrierung vorzubeugen.
Einsatzleiter Sebastian Swoboda sprach im Anschluss von einem außergewöhnlichen Einsatz. Die Kombination aus extremer Trockenheit, hohen Temperaturen und den starken, ständig wechselnden Winden habe die Löscharbeiten erheblich erschwert. Solche Lagen seien glücklicherweise sehr selten. Trotz der dramatischen Entwicklung endete der Großeinsatz vergleichsweise glimpflich. Bis auf einige durch das Feuer beschädigte Schläuche wurden keine größeren Sachschäden an den Einsatzfahrzeugen verzeichnet. Verletzt wurde niemand.

OTON: Sebastian Swoboda, Einsatzleiter Feuerwehr

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Aktueller Bericht online seit: 30.07.2026 12.16 Uhr

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LKW mit Müll brannte auf Rastanlage Bühleck A44

Zierenberg - Zu einem brennenden Lkw-Auflieger kam es am Donnerstagvormittag auf der Rastanlage Bühleck an der A44 in Fahrtrichtung Dortmund. Gegen 9.50 Uhr wurden die Feuerwehren aus Zierenberg, Habichtswald und Wolfhagen alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Fahrer die Zugmaschine bereits vom brennenden Auflieger getrennt und in Sicherheit gebracht. Der mit Gelben Säcken beladene Auflieger stand in Flammen, wobei sich eine starke Rauchentwicklung bildete.
Zunächst nahmen die Einsatzkräfte eine Steckleiter zur Hilfe, um den Brand mit einem C-Rohr von oben zu bekämpfen. Im weiteren Verlauf wurde die Drehleiter der Feuerwehr Wolfhagen nachalarmiert. Über den Korb der Drehleiter konnte der Auflieger gezielt mit Schaum geflutet werden, sodass das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte der Fahrer die Zugmaschine wieder an den Auflieger ankoppeln und seine Fahrt fortsetzen.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der Lastwagen die Ladung zuvor bei einem Entsorgungsbetrieb in Niedersachsen aufgenommen. Als mögliche Brandursache wird derzeit eine unsachgemäß entsorgte Batterie oder ein Akku vermutet, die sich im Müll befunden haben könnten.

Kein Oton

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Aktueller Bericht online seit: 27.07.2026 00.02 Uhr

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Aufwendige Löscharbeiten nach Mülldeponie-Brand in Hofgeismar

Hofgeismar – Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist seit Sonntagabend bei einem Brand auf der Mülldeponie „Kirschenplantage“ in Hofgeismar im Einsatz. Gegen 18:20 Uhr war das Feuer in einer Lagerhalle gemeldet worden.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte gelagerter Restmüll in der Halle. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Durch die Flammen wurde die Lagerhalle erheblich beschädigt. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Aufgrund der starken Rauchentwicklung führte die Feuerwehr Luftmessungen im Umfeld der Deponie durch. Anwohner wurden vorsorglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Zur Unterstützung der Feuerwehr Hofgeismar wurden zahlreiche wasserführende Fahrzeuge aus dem gesamten Landkreis alarmiert. Darüber hinaus war auch die Flughafenfeuerwehr Kassel-Calden mit einem Flugfeldlöschfahrzeug (FLF) im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund der großen Mengen brennenden Restmülls als besonders aufwendig. Die Einsatzkräfte rechnen damit, dass sich der Einsatz bis tief in die Nacht hinziehen wird.

Der entstandene Gebäudeschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen.

Zuletzt brannte es hier Ende März 2025.

Da wir nicht auf das Gelände konnten, konnten wir auch nicht zur Einsatzleitung. Daher leider kein OTon

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Aktueller Bericht online seit: 22.07.2026 13.46 Uhr

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Nach Brandtragödie in Fritzlar: 16-Jähriger identifiziert, Ermittlungen zur Ursache dauern an

Nach dem tödlichen Brand eines Mehrfamilienhauses in der Gießener Straße in Fritzlar haben Ermittler der Kriminalpolizei Homberg die Untersuchungen zur Brandursache übernommen. Zuständig ist das Fachkommissariat 10 für Brandermittlungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer in den frühen Morgenstunden des Sonntags im Dachgeschoss des Wohnhauses aus und breitete sich innerhalb kurzer Zeit aus. Für einen 16-jährigen Bewohner kam jede Hilfe zu spät – er starb noch am Brandort. Alle weiteren Bewohner, darunter Angehörige des Verstorbenen, konnten das Gebäude unverletzt verlassen.

Entscheidend für die erfolgreiche Evakuierung war das schnelle Eingreifen eines Zeugen. Nachdem er einen lauten Knall gehört und Feuerschein bemerkt hatte, alarmierte er sofort die Feuerwehr über den Notruf. Anschließend lief er zu dem Wohnhaus, warnte die Bewohner durch Klingeln und Rufen und ermöglichte ihnen so, das Gebäude rechtzeitig zu verlassen.

Am Montagvormittag untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei gemeinsam mit Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes erneut den Brandort. Zur Ursache des Feuers können derzeit noch keine abschließenden Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.

Das Mehrfamilienhaus ist infolge des Brandes derzeit unbewohnbar. Die Brandstelle bleibt beschlagnahmt und darf bis auf Weiteres nicht betreten werden.

HINWEIS: Wir waren beim Brand am Sonntag nicht Vor Ort.

Kein Oton

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Aktueller Bericht online seit: 22.07.2026 12.31 Uhr

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Dachstuhlbrand in Borken – Keine Verletzten

Borken – Am Mittwoch kam es in Borken zu einem Dachstuhlbrand eines Wohnhauses. Gegen 10 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Als die Feuerwehr eintraf, stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Die Bewohner konnten das Gebäude jedoch rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.

Die Feuerwehr leitete sofort die Brandbekämpfung im Innenangriff ein. Parallel dazu wurde eine Drehleiter eingesetzt, um die Dachhaut zu öffnen und versteckte Glutnester gezielt abzulöschen. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden. Die aufwendigen Nachlöscharbeiten dauerten bis in den Nachmittag an. Trotz des schnellen Eingreifens ist das Wohnhaus derzeit unbewohnbar. Die Ursache des Brandes ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Feuerwehr Borken war gemeinsam mit Einsatzkräften aus den Ortsteilen sowie der Polizei und dem Rettungsdienst mit insgesamt 54 Einsatzkräften vor Ort.

Kein Oton

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