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Aktueller Bericht online seit: 05.02.2026 23.20 Uhr

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LKW-Tank auf A44 aufgerissen – Zuständigkeits-Wirrwarr an der Landesgrenze / Nur Bilder

Marsberg – Auf der A44 kam es am Donnerstagnachmittag zu einer mehrstündigen Vollsperrung im Bereich der Anschlussstelle Marsberg. Ursache war ein defekter Sattelzug, aus dem großflächig Diesel auf die Fahrbahn lief.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein LKW gegen 15.30 Uhr die A44 von Dortmund kommend in Fahrtrichtung Kassel. Kurz vor der Anschlussstelle Marsberg überfuhr der Sattelzug einen bislang unbekannten Gegenstand, vermutlich einen LKW-Staukasten. Dabei wurde der Kraftstofftank beschädigt, zudem wurden zwei Reifen zerstört. Der LKW kam schließlich auf dem Standstreifen zwischen Abfahrt und Auffahrt der Anschlussstelle Marsberg zum Stillstand. Da sich die Einsatzstelle unmittelbar an der Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen befand, war zunächst unklar, welche Behörden zuständig sind. Währenddessen lief weiterhin Diesel aus dem beschädigten Tank aus und verteilte sich großflächig über die Fahrbahn. Erst gegen 16.40 Uhr wurde die Feuerwehr Diemelstadt (Hessen) zur Beseitigung der Ölspur auf die A44 alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass alle drei Fahrspuren auf einer Fläche von rund 100 mal 10 Metern stark verunreinigt waren. Zusätzlich war auch die Abfahrt Marsberg betroffen.

Umgehend wurden Maßnahmen ergriffen, um weiteren Kraftstoffaustritt zu verhindern und ein Eindringen des Diesels in die Kanalisation zu unterbinden. Anschließend musste großflächig Bindemittel auf die Fahrbahn aufgebracht werden. Der Einsatz zog sich bis in die späten Abendstunden. Eine Kehrmaschine übernahm schließlich die Beseitigung des kontaminierten Bindemittels. Zudem wurde ein Spülwagen angefordert, der die Kanalisation reinigte. Durch die Vollsperrung kam es zu einem mehrere Kilometer langen Rückstau. Wann die Vollsperrung aufgehoben werden kann, ist unklar.

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Aktueller Bericht online seit: 27.01.2026 11.17 Uhr

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Tödlicher Brand in Dattenrode – Weitere Person wird vermisst

Ringgau – In den frühen Morgenstunden kam es in Ringgau-Datterode (Werra-Meißner-Kreis) zu einem Brand in einem Wohnhaus. Gegen 2 Uhr wurde der Brand eines Gebäudes in der Straße „Rödelbach“ am Ortsrand von Datterode gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Haus bereits in Flammen. Nach bisherigen Erkenntnissen sind in dem Gebäude zwei Personen gemeldet, ein 69-jähriger Mann sowie eine 64-jährige Frau. Die Feuerwehren aus den umliegenden Ortsteilen waren bis in die Morgenstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Der Dachstuhl sowie das gesamte Obergeschoss des Hauses brannten vollständig aus

Leblose Person aufgefunden – weitere Person vermisst

Bei der ersten Durchsuchung des Gebäudes fanden Einsatzkräfte im Obergeschoss eine leblose Person. Eine Identifizierung steht derzeit noch aus. Zudem wird eine weitere Person vermisst. Die Einsatzkräfte suchen weiterhin im Gebäude nach der Person.

Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Werra-Meißner übernommen. Zur Brandursache oder zu möglichen weiteren Bewohnern können aktuell noch keine Angaben gemacht werden.

Kein Oton

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Aktueller Bericht online seit: 26.01.2026 14.44 Uhr

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Schneechaos in Nordhessen

Nordhessen – Neuschnee sorgt für Chaos auf Straßen und Autobahnen

Starker Neuschnee hat am Dienstag in Nordhessen zu zahlreichen Unfällen und erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Auf der B251 bei Oelshausen rutschte ein Lkw von der Straße und knickte in den Graben ein. Erst gegen 13.20 Uhr konnte das Fahrzeug nach mehrstündiger Wartezeit geborgen werden. Auch in Breuna kam der Verkehr zeitweise zum Stillstand: Mehrere Lkw blieben auf der Hauptstraße stecken. Nur durch wiederholtes Räumen und Streuen eines Räumfahrzeug konnte der Verkehr langsam, teilweise nur in Zentimeterschritten, wieder fließen. Auf der A44 in Richtung Kassel fuhr sich ein Lkw in der Abfahrt Breuna fest. Ein nachfolgender Sattelzug rutschte beim Versuch zu überholen nach link von der Fahrbahn und kam im Graben zum stehen. Damit waren sowohl Auf- als auch Abfahrt vorübergehend vollständig gesperrt. Erst am Nachmittag entspannte sich die Situation allmählich, die Straßen wurden nach und nach wieder passierbar.

Kein OTON

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Aktueller Bericht online seit: 22.01.2026 13.21 Uhr

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LKW-Reifenplatzer auf der A44 mit Folgen – 5 Verletzt + OTON

Zierenberg - Auf der A44 kam es am Donnerstagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 9.30 Uhr war ein Lkw von Kassel kommend in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs, als rund 150 Meter vor der Rastanlage Bühleck auf der linken Fahrerseite ein Reifen platzte. Der Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug, prallte zunächst gegen einen Pkw und schleuderte diesen zwischen zwei Leitplanken in die Mittelleitplanke. Anschließend kollidierte der Lkw selbst mit der Mittelschutzplanke.

Ein zufällig vorbeifahrendes Feuerwehrfahrzeug aus dem Ruhrgebiet sicherte umgehend die Unfallstelle ab und betreute den Lkw-Fahrer. In dem beteiligten Pkw waren zwei Personen eingeschlossen, die von der alarmierten Feuerwehr Habichtswald aus dem Fahrzeug befreit werden mussten. Der mit Holzpaletten beladene Lkw kam halb auf der Mittelleitplanke zum Stehen. Dabei wurde der Tank beschädigt, mehrere Liter Diesel liefen aus.

Folgeunfall in Fahrtrichtung Kassel
Während der laufenden Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen ereignete sich auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Kassel ein weiterer Unfall. Zwei Pkw fuhren in Höhe der Unfallstelle aufeinander auf. Durch diesen Folgeunfall musste die A44 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Dabei wurden drei weitere Personen verletzt.

Insgesamt wurden fünf Personen verletzt, glücklicherweise jedoch nur leicht. Neben fünf Rettungswagen war auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz, der einen Notarzt zur Unfallstelle brachte. Die Feuerwehr Habichtswald war mit 16 Einsatzkräften vor Ort.

Nachdem die verunfallten Fahrzeuge in Fahrtrichtung Kassel auf den Seitenstreifen verbracht worden waren, konnte die Vollsperrung dort gegen 11 Uhr aufgehoben werden. In Fahrtrichtung Dortmund blieb die Autobahn hingegen bis etwa 13 Uhr weiterhin voll gesperrt. Bei neuen Informationen berichten wir hier nach.

OTON: Pascal Kumpies

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Aktueller Bericht online seit: 19.01.2026 20.40 Uhr

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Eisloch und Badeutensilien am Stellbergsee: Großeinsatz mit Unterwasserdrohne + OTON

Guxhagen – Großeinsatz für die Rettungskräfte am Montagnachmittag am Stellbergsee nahe Wollrode. Ein Passant hatte beim Spaziergang um den See ein Eisloch entdeckt. In unmittelbarer Nähe des Ufers fanden sich zudem eine Badematte sowie Badelatschen. Aus Sorge um eine mögliche Notlage alarmierte der Mann gegen 14.50 Uhr umgehend die Feuerwehr.

Daraufhin rückte ein Großaufgebot von Feuerwehr, DLRG sowie Tauchern der Berufsfeuerwehr Kassel zum Stellbergsee aus. Vor Ort wurde zunächst der Uferbereich rund um den See intensiv abgesucht. Parallel dazu überprüfte ein Taucher den Nahbereich des Eislochs, das zwischenzeitlich bereits wieder leicht zugefroren war.
Einsatzkräfte der DLRG begaben sich in speziellen Überlebensanzügen auf das Eis und vergrößerten das Loch, um eine weitere Suche zu ermöglichen. Bis zu diesem Zeitpunkt blieben alle Maßnahmen jedoch ohne Ergebnis. Im weiteren Verlauf kam eine in Nordhessen einmalige Unterwasserdrohne zum Einsatz. Sie sollte die Taucher entlasten und suchte den Bereich unter der Eisdecke großflächig ab, auch in tieferen Zonen. Doch auch diese Maßnahme brachte keinen Hinweis auf eine verunglückte Person.

Die Suche gestaltete sich aufgrund der Eisdecke und der trüben Sichtverhältnisse im Wasser äußerst schwierig. Da bis zum späten Nachmittag keine Person als vermisst gemeldet war und es keine weiteren konkreten Anhaltspunkte gab, wurde der Einsatz gegen 17.25 Uhr beendet. Eine erneute Suche am Folgetag ist derzeit nicht vorgesehen.
Rund 50 Einsatzkräfte waren etwa drei Stunden im Einsatz. Einsatzleiter Markus Brandenstein lobte die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen. Gleichzeitig mahnte er eindringlich davor, Eisflächen zu betreten: „Es besteht allerhöchste Lebensgefahr.“ Während die Eisdecke im schattigen Bereich stellenweise bis zu zehn Zentimeter dick war, zeigte sie sich in sonnigen Abschnitten deutlich dünner.

Die Polizei stellte die am Ufer gefundenen Badeutensilien sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Ein ähnlicher Einsatz hatte sich erst vor Kurzem in Marienhagen (Waldeck Frankenberg) ereignet (-Wir berichteten-). Auch dort wurde auf einem Fischteich ein Eisloch entdeckt. In unmittelbarer Nähe fanden Einsatzkräfte einen Kinderschlitten sowie einen Stuhl, was ebenfalls einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste. Trotz einer umfangreichen Suche konnte auch in diesem Fall keine verunglückte Person aufgefunden werden.

OTON: Markus Brandenstein, Einsatzleiter

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