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Aktueller Bericht online seit: 12.08.2026 20.09 Uhr




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Bad Arolsen - Im Bereich des Strandbad Twistesse kam es am heutigen Nachmittag, gegen 16:30 Uhr zu einem tödlichen Badeunfall. Ein 9 jähriger Junge ist von einem Schlauchboot aus, aus bisher ungeklärten Gründen, ohne Fremdeinwirkung in den See gefallen und sofort untergegangen. Umgehend wurden Suchmaßnahmen nach dem untergegangen Jungen eingeleitet und Rettungskräfte angefordert. Vor Ort waren Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Polizei eingesetzt. Gegen 17:10 Uhr konnte der untergegangene Junge leblos im Wasser aufgefunden und geborgen werden. Die umgehend eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte verliefen erfolglos. Für die Zeit der Einsatzmaßnahmen wurde der Bereich des Strandbades geräumt und weiträumig abgesperrt. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kriminalpolizei übernommen.
Kein OTon
Aktueller Bericht online seit: 09.08.2026 16.15 Uhr




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Wolfhagen – Zu einem Brand eines mit Stroh beladenen Anhängers wurde die Feuerwehr am Sonntag gegen 13.30 Uhr in den Wolfhager Stadtteil Istha alarmiert. Ein Traktor mit Anhänger war auf der Kasseler Straße in Richtung Ortsausgang unterwegs, als der Anhänger plötzlich Feuer fing. Der Traktorfahrer konnte das Zugfahrzeug noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor der Anhänger vollständig in Flammen stand.
Anwohner unterstützten die ersten Löschmaßnahmen und kamen mit Gartenschläuchen zur Hilfe. Sie kühlten unter anderem die unmittelbare Umgebung und eine angrenzende Hecke, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde unter Atemschutz ein Löschangriff eingeleitet. Um den Brand vollständig ablöschen zu können, musste ein Teil der Ladung aus dem Anhänger gezogen und separat abgelöscht werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde eine Mulde zur Einsatzstelle gebracht. Mithilfe eines Teleskopladers wurde das Stroh aus dem Anhänger in die Mulde umgeladen. Anschließend wurde die Ladung aus dem Ortsbereich auf ein Feld gebracht und dort nochmals gründlich abgelöscht. Die Ursache für den Brand des Anhängers ist derzeit unklar. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Wolfhagen sowie aus den Ortsteilen Bründersen und Istha. Der Einsatz dauerte bis etwa 16 Uhr.
Parallel-Einsatz in Wolfhagen
Während die Einsatzkräfte in Istha noch mit den Löscharbeiten beschäftigt waren, kam es gegen 14 Uhr zu einem weiteren Einsatz in Wolfhagen. Im Bereich Teichwiesen/Teichberg war eine Böschung auf einer Fläche von rund 15 Quadratmetern in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Böschungsbrand schnell unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Aktueller Bericht online seit: 06.08.2026 15.27 Uhr




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A44/Kassel – Ein brennender Lastwagen hat am Donnerstagvormittag einen Großeinsatz der Feuerwehr auf der A44 ausgelöst. Gegen 11 Uhr wurde die Wache 2 der Berufsfeuerwehr Kassel zu einem Lkw-Brand auf die A44 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen dem Kreuz Kassel-West und der Anschlussstelle Bad Wilhelmshöhe alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Lastwagen bereits in Vollbrand. Das Fahrzeug brannte auf der mittleren Fahrspur, sodass ein vorbeikommen für die Feuerwehr zunächst nicht möglich war. Erst nachdem die Gegenfahrbahn vollständig gesperrt worden war, konnte der Fahrer erreicht und mit ihm Rücksprache gehalten werden.
Der Lkw war mit Holzbriketts beladen, die als Brennstoff für Kaminöfen verwendet werden. Diese Ladung speichert erhebliche Mengen an Energie, wodurch sich die Nachlöscharbeiten besonders aufwendig gestalten. Um sämtliche Glutnester erreichen zu können, muss der Lastwagen mithilfe eines Teleskopladers Stück für Stück entladen werden. Die entladenen Holzbriketts werden anschließend mit Wasser und Netzmittel gründlich abgelöscht.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste zeitweise auch die Gegenfahrbahn gesperrt werden. Für die umfangreichen Löscharbeiten war eine große Menge Löschwasser erforderlich. Die Wasserversorgung wurde durch mehrere Tanklöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Kassel sowie zwei Abrollbehälter aus dem Landkreis Kassel sichergestellt. Insgesamt standen den Einsatzkräften rund 35.000 Liter Löschwasser zur Verfügung.
Erschwert wurden die ersten Löschmaßnahmen zusätzlich dadurch, dass der Lastwagen mit Flüssiggas (LNG) und nicht mit einem herkömmlichen Dieselmotor betrieben wurde. Die besondere Antriebsart erforderte eine angepasste Vorgehensweise, stellte die Feuerwehr jedoch vor keine größeren Probleme.
Rund 60 Einsatzkräfte sind derzeit an der Einsatzstelle im Einsatz. Aufgrund der aktuellen Verkehrslage verlief die Anfahrt der Feuerwehrfahrzeuge zunächst schwierig. Die gebildete Rettungsgasse funktionierte jedoch zuverlässig, sodass die Einsatzkräfte ohne größere Verzögerungen zur Einsatzstelle gelangen konnten.
Die aufwendigen Nachlöscharbeiten werden sich voraussichtlich noch bis in den späten Nachmittag hinziehen. Während des Einsatzes kommt es auf der A44 weiterhin zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Sperrungen.
KEIN OTON
Aktueller Bericht online seit: 05.08.2026 18.51 Uhr




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Willingen – Zu einem Großbrand in einem Strohlager kam es am Mittwochnachmittag im Willinger Ortsteil Eimelrode. Gegen 14.15 Uhr wurden die Feuerwehren alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine rund 60 Meter lange, mit Stroh gefüllte Scheune bereits in Vollbrand. Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar. Das örtliche Hydrantennetz konnte die für den umfangreichen Löschangriff benötigten Wassermengen nicht liefern. Daher richteten die Einsatzkräfte einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein. Unterstützung erhielten die Feuerwehren von örtlichen Landwirten. Unter anderem kam ein Tank-Lkw mit einem Fassungsvermögen von rund 30.000 Litern zum Einsatz. Zusätzlich wurde Löschwasser aus dem unmittelbar an der Einsatzstelle vorbeifließenden Bach „Mülmecke“ entnommen.
Kräftezehrender Einsatz
Die Löscharbeiten gestalten sich äußerst aufwendig und kräftezehrend. Das Strohlager muss mit Radladern Stück für Stück geräumt werden, damit die Rundballen anschließend vollständig abgelöscht werden können. Dabei unterstützt das THW aus Korbach die Einsatzkräfte mit einem Radlader. In der Scheune waren nach ersten Schätzungen rund 800 Rundballen gelagert, die durch das Feuer zerstört wurden. Rund 100 Einsatzkräfte sind/waren vor Ort. Bei Temperaturen von etwa 30 Grad ist der Einsatz für die Feuerwehrleute körperlich besonders belastend. Eine Einsatzkraft erlitt aufgrund der Hitze Kreislaufprobleme und musste vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden. Ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Um die Belastung möglichst gering zu halten, werden die Einsatzkräfte regelmäßig ausgetauscht.
Anwohner versorgen Einsatzkräfte
Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung durch die Anwohner: Sie versorgen die Einsatzkräfte während des langwierigen Einsatzes mit Getränken und Essen.
Einsatzleiter Christian Querl geht davon aus, dass sich die Löscharbeiten noch bis in die Nacht hineinziehen werden. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor.
OTON: Christian Querl, Einsatzleiter
Aktueller Bericht online seit: 31.07.2026 00.14 Uhr




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Wolfhagen/Volkmarsen – Am Donnerstagnachmittag ist es auf einem Feld zwischen Wolfhagen-Viesebeck und Volkmarsen-Ehringen zu einem folgenschweren Flächenbrand gekommen. Ausgelöst wurde das Feuer durch den Brand einer Rundballenpresse. Rund 170 Einsatzkräfte kämpften bis in den späten Abend gegen die Flammen. Am Ende waren etwa 40 Hektar (400.000qm) Stoppelfeld, Vegetation und Buschwerk zerstört.
Gegen 15.15 Uhr wurden die Feuerwehren zunächst zu einem Brand einer Strohballenpresse alarmiert. Einsatzleiter Sebastian Swoboda hatte die gewaltige Rauchsäule bereits von seinem rund zehn Kilometer entfernten Wohnort aus gesehen und forderte noch während der Anfahrt vorsorglich weitere Einsatzkräfte nach. Vor Ort entwickelte sich die Lage innerhalb kürzester Zeit zu einem Großeinsatz. Durch den starken Wind breitete sich das Feuer rasant über das trockene Stoppelfeld aus. Während der Löscharbeiten drehte der Wind plötzlich, sodass die Flammenfront direkt auf die Einsatzkräfte zulief. Geistesgegenwärtig trennten die Feuerwehrleute ihre Schläuche von den Löschfahrzeugen, ließen diese zurück und brachten die Fahrzeuge zunächst in Sicherheit. Anschließend wurde ein neuer Löschangriff von einer anderen Seite aufgebaut. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung wurde das Alarmstichwort auf FWald 2 – Waldbrand groß mit Ausbreitungsgefahr – erhöht. Zahlreiche wasserführende Fahrzeuge wurden nachalarmiert. Auch Feuerwehren aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen unterstützten die Löscharbeiten. Darüber hinaus beteiligten sich zahlreiche Landwirte, die mit wassergefüllten Güllefässern und Tankanhängern im Pendelverkehr Löschwasser zur Einsatzstelle brachten. Nach rund 90 Minuten gelang es den Einsatzkräften, die kritische Phase zu überwinden und den Brand weitgehend unter Kontrolle zu bringen. Anschließend konzentrierten sich die Feuerwehrleute auf die aufwendigen Nachlöscharbeiten, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Löschhubschrauber angefordert
Bereits in der frühen Einsatzphase, als sich das Feuer unkontrolliert auszubreiten drohte, wurde ein Löschhubschrauber der Landespolizei aus Egelsbach in Südhessen angefordert. Obwohl der Brand bei dessen Eintreffen bereits weitgehend unter Kontrolle war, unterstützte die Besatzung die Einsatzkräfte aus der Luft in schwer zugänglichen Bereichen. Das Löschwasser nahm der Hubschrauber aus dem nahegelegenen Twistesee auf und warf es gezielt über den verbliebenen Glutnestern ab. Insgesamt fielen den Flammen rund 400.000 Quadratmeter beziehungsweise 40 Hektar Stoppelfeld, Vegetation und Buschwerk zum Opfer. Die Löscharbeiten zogen sich bis etwa 22 Uhr hin. Für den Freitag ist eine Brandnachschau vorgesehen, um mögliche Glutnester auszuschließen.
Ein außergewöhnlicher Einsatz
Der Einsatz verlangte den Feuerwehrkräften bei hohen Temperaturen und anhaltender Trockenheit alles ab. Besonders wurde darauf geachtet, dass die Einsatzkräfte regelmäßig ausreichend Flüssigkeit zu sich nahmen, um einer Dehydrierung vorzubeugen.
Einsatzleiter Sebastian Swoboda sprach im Anschluss von einem außergewöhnlichen Einsatz. Die Kombination aus extremer Trockenheit, hohen Temperaturen und den starken, ständig wechselnden Winden habe die Löscharbeiten erheblich erschwert. Solche Lagen seien glücklicherweise sehr selten. Trotz der dramatischen Entwicklung endete der Großeinsatz vergleichsweise glimpflich. Bis auf einige durch das Feuer beschädigte Schläuche wurden keine größeren Sachschäden an den Einsatzfahrzeugen verzeichnet. Verletzt wurde niemand.
OTON: Sebastian Swoboda, Einsatzleiter Feuerwehr