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Aktueller Bericht online seit: 21.08.2026 12.42 Uhr

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Auto fährt in Hofgeismarer Fußgängerzone – Mehrere Verletzte + OTON

Nach dem schweren Unfall am Freitagvormittag in der Hofgeismarer Fußgängerzone liegen inzwischen weitere Informationen zum Hergang vor. Gegen 10:30 Uhr war ein Mercedes in der Mühlenstraße gegen ein Kaufhaus gefahren. Zuvor hatte das Fahrzeug mehrere Passanten erfasst.Nach Angaben von Zeugen war der 68-jährige Fahrer aus Hofgeismar bereits zuvor an einem Zebrastreifen unweit der Mühlenstraße aufgefallen. Der Mann soll am Steuer augenscheinlich gesundheitliche Probleme gehabt haben. Als Zeugen ihn ansprechen wollten, sei der Mercedes plötzlich mit hoher Geschwindigkeit in die Fußgängerzone gefahren.

Dort erfasste das Fahrzeug mehrere Passanten, kollidierte mit Außenständern von Geschäften und fuhr schließlich gegen das Schaufenster eines Kaufhauses, bevor es zum Stillstand kam. Passanten leisteten dem Fahrer unmittelbar Erste Hilfe. Der 68-Jährige wurde vor Ort notärztlich behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand soll kritisch sein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Behörden davon aus, dass ein medizinischer Notfall des Fahrers ursächlich für den Unfall war. Insgesamt wurden acht Menschen in der Fußgängerzone verletzt. Sie erlitten unter anderem Schürfwunden, Prellungen oder einen Schock. Vier Verletzte wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt keiner der Passanten schwere Verletzungen.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auch ein Gutachter hinzugezogen. In der Fußgängerzone entstand erheblicher Sachschaden, dessen Höhe bislang noch nicht beziffert werden kann. Die Unfallstelle bleibt vorerst abgesperrt.

OTON: Matthias Mänz, Polizei Nordhessen

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Aktueller Bericht online seit: 12.08.2026 20.09 Uhr

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Twistesee: 9-Jähriger kommt bei Badeunfall in Nordhessen ums Leben

Bad Arolsen - Im Bereich des Strandbad Twistesse kam es am heutigen Nachmittag, gegen 16:30 Uhr zu einem tödlichen Badeunfall. Ein 9 jähriger Junge ist von einem Schlauchboot aus, aus bisher ungeklärten Gründen, ohne Fremdeinwirkung in den See gefallen und sofort untergegangen. Umgehend wurden Suchmaßnahmen nach dem untergegangen Jungen eingeleitet und Rettungskräfte angefordert. Vor Ort waren Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Polizei eingesetzt. Gegen 17:10 Uhr konnte der untergegangene Junge leblos im Wasser aufgefunden und geborgen werden. Die umgehend eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte verliefen erfolglos. Für die Zeit der Einsatzmaßnahmen wurde der Bereich des Strandbades geräumt und weiträumig abgesperrt. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kriminalpolizei übernommen.

Kein OTon

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Aktueller Bericht online seit: 09.08.2026 16.15 Uhr

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Stroh-Anhänger geht während der Fahrt in Istha in Flammen auf / Nur Bilder

Wolfhagen – Zu einem Brand eines mit Stroh beladenen Anhängers wurde die Feuerwehr am Sonntag gegen 13.30 Uhr in den Wolfhager Stadtteil Istha alarmiert. Ein Traktor mit Anhänger war auf der Kasseler Straße in Richtung Ortsausgang unterwegs, als der Anhänger plötzlich Feuer fing. Der Traktorfahrer konnte das Zugfahrzeug noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor der Anhänger vollständig in Flammen stand.

Anwohner unterstützten die ersten Löschmaßnahmen und kamen mit Gartenschläuchen zur Hilfe. Sie kühlten unter anderem die unmittelbare Umgebung und eine angrenzende Hecke, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde unter Atemschutz ein Löschangriff eingeleitet. Um den Brand vollständig ablöschen zu können, musste ein Teil der Ladung aus dem Anhänger gezogen und separat abgelöscht werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde eine Mulde zur Einsatzstelle gebracht. Mithilfe eines Teleskopladers wurde das Stroh aus dem Anhänger in die Mulde umgeladen. Anschließend wurde die Ladung aus dem Ortsbereich auf ein Feld gebracht und dort nochmals gründlich abgelöscht. Die Ursache für den Brand des Anhängers ist derzeit unklar. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Wolfhagen sowie aus den Ortsteilen Bründersen und Istha. Der Einsatz dauerte bis etwa 16 Uhr.

Parallel-Einsatz in Wolfhagen

Während die Einsatzkräfte in Istha noch mit den Löscharbeiten beschäftigt waren, kam es gegen 14 Uhr zu einem weiteren Einsatz in Wolfhagen. Im Bereich Teichwiesen/Teichberg war eine Böschung auf einer Fläche von rund 15 Quadratmetern in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Böschungsbrand schnell unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern.

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Aktueller Bericht online seit: 06.08.2026 15.27 Uhr

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Holzbriketts-Lkw auf der A44 in Vollbrand – Aufwendige Löscharbeiten bei Kassel

A44/Kassel – Ein brennender Lastwagen hat am Donnerstagvormittag einen Großeinsatz der Feuerwehr auf der A44 ausgelöst. Gegen 11 Uhr wurde die Wache 2 der Berufsfeuerwehr Kassel zu einem Lkw-Brand auf die A44 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen dem Kreuz Kassel-West und der Anschlussstelle Bad Wilhelmshöhe alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Lastwagen bereits in Vollbrand. Das Fahrzeug brannte auf der mittleren Fahrspur, sodass ein vorbeikommen für die Feuerwehr zunächst nicht möglich war. Erst nachdem die Gegenfahrbahn vollständig gesperrt worden war, konnte der Fahrer erreicht und mit ihm Rücksprache gehalten werden.

Der Lkw war mit Holzbriketts beladen, die als Brennstoff für Kaminöfen verwendet werden. Diese Ladung speichert erhebliche Mengen an Energie, wodurch sich die Nachlöscharbeiten besonders aufwendig gestalten. Um sämtliche Glutnester erreichen zu können, muss der Lastwagen mithilfe eines Teleskopladers Stück für Stück entladen werden. Die entladenen Holzbriketts werden anschließend mit Wasser und Netzmittel gründlich abgelöscht.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste zeitweise auch die Gegenfahrbahn gesperrt werden. Für die umfangreichen Löscharbeiten war eine große Menge Löschwasser erforderlich. Die Wasserversorgung wurde durch mehrere Tanklöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Kassel sowie zwei Abrollbehälter aus dem Landkreis Kassel sichergestellt. Insgesamt standen den Einsatzkräften rund 35.000 Liter Löschwasser zur Verfügung.

Erschwert wurden die ersten Löschmaßnahmen zusätzlich dadurch, dass der Lastwagen mit Flüssiggas (LNG) und nicht mit einem herkömmlichen Dieselmotor betrieben wurde. Die besondere Antriebsart erforderte eine angepasste Vorgehensweise, stellte die Feuerwehr jedoch vor keine größeren Probleme.

Rund 60 Einsatzkräfte sind derzeit an der Einsatzstelle im Einsatz. Aufgrund der aktuellen Verkehrslage verlief die Anfahrt der Feuerwehrfahrzeuge zunächst schwierig. Die gebildete Rettungsgasse funktionierte jedoch zuverlässig, sodass die Einsatzkräfte ohne größere Verzögerungen zur Einsatzstelle gelangen konnten.

Die aufwendigen Nachlöscharbeiten werden sich voraussichtlich noch bis in den späten Nachmittag hinziehen. Während des Einsatzes kommt es auf der A44 weiterhin zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Sperrungen.

KEIN OTON

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Aktueller Bericht online seit: 05.08.2026 18.51 Uhr

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Großbrand bei Willingen: Strohlager in Vollbrand + OTON

Willingen – Zu einem Großbrand in einem Strohlager kam es am Mittwochnachmittag im Willinger Ortsteil Eimelrode. Gegen 14.15 Uhr wurden die Feuerwehren alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine rund 60 Meter lange, mit Stroh gefüllte Scheune bereits in Vollbrand. Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar. Das örtliche Hydrantennetz konnte die für den umfangreichen Löschangriff benötigten Wassermengen nicht liefern. Daher richteten die Einsatzkräfte einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein. Unterstützung erhielten die Feuerwehren von örtlichen Landwirten. Unter anderem kam ein Tank-Lkw mit einem Fassungsvermögen von rund 30.000 Litern zum Einsatz. Zusätzlich wurde Löschwasser aus dem unmittelbar an der Einsatzstelle vorbeifließenden Bach „Mülmecke“ entnommen.

Kräftezehrender Einsatz
Die Löscharbeiten gestalten sich äußerst aufwendig und kräftezehrend. Das Strohlager muss mit Radladern Stück für Stück geräumt werden, damit die Rundballen anschließend vollständig abgelöscht werden können. Dabei unterstützt das THW aus Korbach die Einsatzkräfte mit einem Radlader. In der Scheune waren nach ersten Schätzungen rund 800 Rundballen gelagert, die durch das Feuer zerstört wurden. Rund 100 Einsatzkräfte sind/waren vor Ort. Bei Temperaturen von etwa 30 Grad ist der Einsatz für die Feuerwehrleute körperlich besonders belastend. Eine Einsatzkraft erlitt aufgrund der Hitze Kreislaufprobleme und musste vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden. Ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Um die Belastung möglichst gering zu halten, werden die Einsatzkräfte regelmäßig ausgetauscht.

Anwohner versorgen Einsatzkräfte
Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung durch die Anwohner: Sie versorgen die Einsatzkräfte während des langwierigen Einsatzes mit Getränken und Essen.

Einsatzleiter Christian Querl geht davon aus, dass sich die Löscharbeiten noch bis in die Nacht hineinziehen werden. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor.

OTON: Christian Querl, Einsatzleiter

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