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Aktueller Bericht online seit: 06.08.2026 15.27 Uhr




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A44/Kassel – Ein brennender Lastwagen hat am Donnerstagvormittag einen Großeinsatz der Feuerwehr auf der A44 ausgelöst. Gegen 11 Uhr wurde die Wache 2 der Berufsfeuerwehr Kassel zu einem Lkw-Brand auf die A44 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen dem Kreuz Kassel-West und der Anschlussstelle Bad Wilhelmshöhe alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Lastwagen bereits in Vollbrand. Das Fahrzeug brannte auf der mittleren Fahrspur, sodass ein vorbeikommen für die Feuerwehr zunächst nicht möglich war. Erst nachdem die Gegenfahrbahn vollständig gesperrt worden war, konnte der Fahrer erreicht und mit ihm Rücksprache gehalten werden.
Der Lkw war mit Holzbriketts beladen, die als Brennstoff für Kaminöfen verwendet werden. Diese Ladung speichert erhebliche Mengen an Energie, wodurch sich die Nachlöscharbeiten besonders aufwendig gestalten. Um sämtliche Glutnester erreichen zu können, muss der Lastwagen mithilfe eines Teleskopladers Stück für Stück entladen werden. Die entladenen Holzbriketts werden anschließend mit Wasser und Netzmittel gründlich abgelöscht.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste zeitweise auch die Gegenfahrbahn gesperrt werden. Für die umfangreichen Löscharbeiten war eine große Menge Löschwasser erforderlich. Die Wasserversorgung wurde durch mehrere Tanklöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Kassel sowie zwei Abrollbehälter aus dem Landkreis Kassel sichergestellt. Insgesamt standen den Einsatzkräften rund 35.000 Liter Löschwasser zur Verfügung.
Erschwert wurden die ersten Löschmaßnahmen zusätzlich dadurch, dass der Lastwagen mit Flüssiggas (LNG) und nicht mit einem herkömmlichen Dieselmotor betrieben wurde. Die besondere Antriebsart erforderte eine angepasste Vorgehensweise, stellte die Feuerwehr jedoch vor keine größeren Probleme.
Rund 60 Einsatzkräfte sind derzeit an der Einsatzstelle im Einsatz. Aufgrund der aktuellen Verkehrslage verlief die Anfahrt der Feuerwehrfahrzeuge zunächst schwierig. Die gebildete Rettungsgasse funktionierte jedoch zuverlässig, sodass die Einsatzkräfte ohne größere Verzögerungen zur Einsatzstelle gelangen konnten.
Die aufwendigen Nachlöscharbeiten werden sich voraussichtlich noch bis in den späten Nachmittag hinziehen. Während des Einsatzes kommt es auf der A44 weiterhin zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Sperrungen.
KEIN OTON
Aktueller Bericht online seit: 05.08.2026 18.51 Uhr




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Willingen – Zu einem Großbrand in einem Strohlager kam es am Mittwochnachmittag im Willinger Ortsteil Eimelrode. Gegen 14.15 Uhr wurden die Feuerwehren alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine rund 60 Meter lange, mit Stroh gefüllte Scheune bereits in Vollbrand. Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar. Das örtliche Hydrantennetz konnte die für den umfangreichen Löschangriff benötigten Wassermengen nicht liefern. Daher richteten die Einsatzkräfte einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein. Unterstützung erhielten die Feuerwehren von örtlichen Landwirten. Unter anderem kam ein Tank-Lkw mit einem Fassungsvermögen von rund 30.000 Litern zum Einsatz. Zusätzlich wurde Löschwasser aus dem unmittelbar an der Einsatzstelle vorbeifließenden Bach „Mülmecke“ entnommen.
Kräftezehrender Einsatz
Die Löscharbeiten gestalten sich äußerst aufwendig und kräftezehrend. Das Strohlager muss mit Radladern Stück für Stück geräumt werden, damit die Rundballen anschließend vollständig abgelöscht werden können. Dabei unterstützt das THW aus Korbach die Einsatzkräfte mit einem Radlader. In der Scheune waren nach ersten Schätzungen rund 800 Rundballen gelagert, die durch das Feuer zerstört wurden. Rund 100 Einsatzkräfte sind/waren vor Ort. Bei Temperaturen von etwa 30 Grad ist der Einsatz für die Feuerwehrleute körperlich besonders belastend. Eine Einsatzkraft erlitt aufgrund der Hitze Kreislaufprobleme und musste vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden. Ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Um die Belastung möglichst gering zu halten, werden die Einsatzkräfte regelmäßig ausgetauscht.
Anwohner versorgen Einsatzkräfte
Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung durch die Anwohner: Sie versorgen die Einsatzkräfte während des langwierigen Einsatzes mit Getränken und Essen.
Einsatzleiter Christian Querl geht davon aus, dass sich die Löscharbeiten noch bis in die Nacht hineinziehen werden. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor.
OTON: Christian Querl, Einsatzleiter
Aktueller Bericht online seit: 31.07.2026 00.14 Uhr




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Wolfhagen/Volkmarsen – Am Donnerstagnachmittag ist es auf einem Feld zwischen Wolfhagen-Viesebeck und Volkmarsen-Ehringen zu einem folgenschweren Flächenbrand gekommen. Ausgelöst wurde das Feuer durch den Brand einer Rundballenpresse. Rund 170 Einsatzkräfte kämpften bis in den späten Abend gegen die Flammen. Am Ende waren etwa 40 Hektar (400.000qm) Stoppelfeld, Vegetation und Buschwerk zerstört.
Gegen 15.15 Uhr wurden die Feuerwehren zunächst zu einem Brand einer Strohballenpresse alarmiert. Einsatzleiter Sebastian Swoboda hatte die gewaltige Rauchsäule bereits von seinem rund zehn Kilometer entfernten Wohnort aus gesehen und forderte noch während der Anfahrt vorsorglich weitere Einsatzkräfte nach. Vor Ort entwickelte sich die Lage innerhalb kürzester Zeit zu einem Großeinsatz. Durch den starken Wind breitete sich das Feuer rasant über das trockene Stoppelfeld aus. Während der Löscharbeiten drehte der Wind plötzlich, sodass die Flammenfront direkt auf die Einsatzkräfte zulief. Geistesgegenwärtig trennten die Feuerwehrleute ihre Schläuche von den Löschfahrzeugen, ließen diese zurück und brachten die Fahrzeuge zunächst in Sicherheit. Anschließend wurde ein neuer Löschangriff von einer anderen Seite aufgebaut. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung wurde das Alarmstichwort auf FWald 2 – Waldbrand groß mit Ausbreitungsgefahr – erhöht. Zahlreiche wasserführende Fahrzeuge wurden nachalarmiert. Auch Feuerwehren aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen unterstützten die Löscharbeiten. Darüber hinaus beteiligten sich zahlreiche Landwirte, die mit wassergefüllten Güllefässern und Tankanhängern im Pendelverkehr Löschwasser zur Einsatzstelle brachten. Nach rund 90 Minuten gelang es den Einsatzkräften, die kritische Phase zu überwinden und den Brand weitgehend unter Kontrolle zu bringen. Anschließend konzentrierten sich die Feuerwehrleute auf die aufwendigen Nachlöscharbeiten, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Löschhubschrauber angefordert
Bereits in der frühen Einsatzphase, als sich das Feuer unkontrolliert auszubreiten drohte, wurde ein Löschhubschrauber der Landespolizei aus Egelsbach in Südhessen angefordert. Obwohl der Brand bei dessen Eintreffen bereits weitgehend unter Kontrolle war, unterstützte die Besatzung die Einsatzkräfte aus der Luft in schwer zugänglichen Bereichen. Das Löschwasser nahm der Hubschrauber aus dem nahegelegenen Twistesee auf und warf es gezielt über den verbliebenen Glutnestern ab. Insgesamt fielen den Flammen rund 400.000 Quadratmeter beziehungsweise 40 Hektar Stoppelfeld, Vegetation und Buschwerk zum Opfer. Die Löscharbeiten zogen sich bis etwa 22 Uhr hin. Für den Freitag ist eine Brandnachschau vorgesehen, um mögliche Glutnester auszuschließen.
Ein außergewöhnlicher Einsatz
Der Einsatz verlangte den Feuerwehrkräften bei hohen Temperaturen und anhaltender Trockenheit alles ab. Besonders wurde darauf geachtet, dass die Einsatzkräfte regelmäßig ausreichend Flüssigkeit zu sich nahmen, um einer Dehydrierung vorzubeugen.
Einsatzleiter Sebastian Swoboda sprach im Anschluss von einem außergewöhnlichen Einsatz. Die Kombination aus extremer Trockenheit, hohen Temperaturen und den starken, ständig wechselnden Winden habe die Löscharbeiten erheblich erschwert. Solche Lagen seien glücklicherweise sehr selten. Trotz der dramatischen Entwicklung endete der Großeinsatz vergleichsweise glimpflich. Bis auf einige durch das Feuer beschädigte Schläuche wurden keine größeren Sachschäden an den Einsatzfahrzeugen verzeichnet. Verletzt wurde niemand.
OTON: Sebastian Swoboda, Einsatzleiter Feuerwehr
Aktueller Bericht online seit: 30.07.2026 12.16 Uhr




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Zierenberg - Zu einem brennenden Lkw-Auflieger kam es am Donnerstagvormittag auf der Rastanlage Bühleck an der A44 in Fahrtrichtung Dortmund. Gegen 9.50 Uhr wurden die Feuerwehren aus Zierenberg, Habichtswald und Wolfhagen alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Fahrer die Zugmaschine bereits vom brennenden Auflieger getrennt und in Sicherheit gebracht. Der mit Gelben Säcken beladene Auflieger stand in Flammen, wobei sich eine starke Rauchentwicklung bildete.
Zunächst nahmen die Einsatzkräfte eine Steckleiter zur Hilfe, um den Brand mit einem C-Rohr von oben zu bekämpfen. Im weiteren Verlauf wurde die Drehleiter der Feuerwehr Wolfhagen nachalarmiert. Über den Korb der Drehleiter konnte der Auflieger gezielt mit Schaum geflutet werden, sodass das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte der Fahrer die Zugmaschine wieder an den Auflieger ankoppeln und seine Fahrt fortsetzen.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der Lastwagen die Ladung zuvor bei einem Entsorgungsbetrieb in Niedersachsen aufgenommen. Als mögliche Brandursache wird derzeit eine unsachgemäß entsorgte Batterie oder ein Akku vermutet, die sich im Müll befunden haben könnten.
Kein Oton
Aktueller Bericht online seit: 27.07.2026 00.02 Uhr




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Hofgeismar – Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist seit Sonntagabend bei einem Brand auf der Mülldeponie „Kirschenplantage“ in Hofgeismar im Einsatz. Gegen 18:20 Uhr war das Feuer in einer Lagerhalle gemeldet worden.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte gelagerter Restmüll in der Halle. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Durch die Flammen wurde die Lagerhalle erheblich beschädigt. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Aufgrund der starken Rauchentwicklung führte die Feuerwehr Luftmessungen im Umfeld der Deponie durch. Anwohner wurden vorsorglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Zur Unterstützung der Feuerwehr Hofgeismar wurden zahlreiche wasserführende Fahrzeuge aus dem gesamten Landkreis alarmiert. Darüber hinaus war auch die Flughafenfeuerwehr Kassel-Calden mit einem Flugfeldlöschfahrzeug (FLF) im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund der großen Mengen brennenden Restmülls als besonders aufwendig. Die Einsatzkräfte rechnen damit, dass sich der Einsatz bis tief in die Nacht hinziehen wird.
Der entstandene Gebäudeschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen.
Zuletzt brannte es hier Ende März 2025.
Da wir nicht auf das Gelände konnten, konnten wir auch nicht zur Einsatzleitung. Daher leider kein OTon