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Aktueller Bericht online seit: 22.01.2026 13.21 Uhr




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Zierenberg - Auf der A44 kam es am Donnerstagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 9.30 Uhr war ein Lkw von Kassel kommend in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs, als rund 150 Meter vor der Rastanlage Bühleck auf der linken Fahrerseite ein Reifen platzte. Der Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug, prallte zunächst gegen einen Pkw und schleuderte diesen zwischen zwei Leitplanken in die Mittelleitplanke. Anschließend kollidierte der Lkw selbst mit der Mittelschutzplanke.
Ein zufällig vorbeifahrendes Feuerwehrfahrzeug aus dem Ruhrgebiet sicherte umgehend die Unfallstelle ab und betreute den Lkw-Fahrer. In dem beteiligten Pkw waren zwei Personen eingeschlossen, die von der alarmierten Feuerwehr Habichtswald aus dem Fahrzeug befreit werden mussten. Der mit Holzpaletten beladene Lkw kam halb auf der Mittelleitplanke zum Stehen. Dabei wurde der Tank beschädigt, mehrere Liter Diesel liefen aus.
Folgeunfall in Fahrtrichtung Kassel
Während der laufenden Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen ereignete sich auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Kassel ein weiterer Unfall. Zwei Pkw fuhren in Höhe der Unfallstelle aufeinander auf. Durch diesen Folgeunfall musste die A44 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Dabei wurden drei weitere Personen verletzt.
Insgesamt wurden fünf Personen verletzt, glücklicherweise jedoch nur leicht. Neben fünf Rettungswagen war auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz, der einen Notarzt zur Unfallstelle brachte. Die Feuerwehr Habichtswald war mit 16 Einsatzkräften vor Ort.
Nachdem die verunfallten Fahrzeuge in Fahrtrichtung Kassel auf den Seitenstreifen verbracht worden waren, konnte die Vollsperrung dort gegen 11 Uhr aufgehoben werden. In Fahrtrichtung Dortmund blieb die Autobahn hingegen bis etwa 13 Uhr weiterhin voll gesperrt. Bei neuen Informationen berichten wir hier nach.
OTON: Pascal Kumpies
Aktueller Bericht online seit: 19.01.2026 20.40 Uhr




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Guxhagen – Großeinsatz für die Rettungskräfte am Montagnachmittag am Stellbergsee nahe Wollrode. Ein Passant hatte beim Spaziergang um den See ein Eisloch entdeckt. In unmittelbarer Nähe des Ufers fanden sich zudem eine Badematte sowie Badelatschen. Aus Sorge um eine mögliche Notlage alarmierte der Mann gegen 14.50 Uhr umgehend die Feuerwehr.
Daraufhin rückte ein Großaufgebot von Feuerwehr, DLRG sowie Tauchern der Berufsfeuerwehr Kassel zum Stellbergsee aus. Vor Ort wurde zunächst der Uferbereich rund um den See intensiv abgesucht. Parallel dazu überprüfte ein Taucher den Nahbereich des Eislochs, das zwischenzeitlich bereits wieder leicht zugefroren war.
Einsatzkräfte der DLRG begaben sich in speziellen Überlebensanzügen auf das Eis und vergrößerten das Loch, um eine weitere Suche zu ermöglichen. Bis zu diesem Zeitpunkt blieben alle Maßnahmen jedoch ohne Ergebnis. Im weiteren Verlauf kam eine in Nordhessen einmalige Unterwasserdrohne zum Einsatz. Sie sollte die Taucher entlasten und suchte den Bereich unter der Eisdecke großflächig ab, auch in tieferen Zonen. Doch auch diese Maßnahme brachte keinen Hinweis auf eine verunglückte Person.
Die Suche gestaltete sich aufgrund der Eisdecke und der trüben Sichtverhältnisse im Wasser äußerst schwierig. Da bis zum späten Nachmittag keine Person als vermisst gemeldet war und es keine weiteren konkreten Anhaltspunkte gab, wurde der Einsatz gegen 17.25 Uhr beendet. Eine erneute Suche am Folgetag ist derzeit nicht vorgesehen.
Rund 50 Einsatzkräfte waren etwa drei Stunden im Einsatz. Einsatzleiter Markus Brandenstein lobte die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen. Gleichzeitig mahnte er eindringlich davor, Eisflächen zu betreten: „Es besteht allerhöchste Lebensgefahr.“ Während die Eisdecke im schattigen Bereich stellenweise bis zu zehn Zentimeter dick war, zeigte sie sich in sonnigen Abschnitten deutlich dünner.
Die Polizei stellte die am Ufer gefundenen Badeutensilien sicher. Die Ermittlungen dauern an.
Ein ähnlicher Einsatz hatte sich erst vor Kurzem in Marienhagen (Waldeck Frankenberg) ereignet (-Wir berichteten-). Auch dort wurde auf einem Fischteich ein Eisloch entdeckt. In unmittelbarer Nähe fanden Einsatzkräfte einen Kinderschlitten sowie einen Stuhl, was ebenfalls einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste. Trotz einer umfangreichen Suche konnte auch in diesem Fall keine verunglückte Person aufgefunden werden.
OTON: Markus Brandenstein, Einsatzleiter
Aktueller Bericht online seit: 19.01.2026 13.53 Uhr




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Jesberg. Zu einem Wohnhausbrand mit einer leichtverletzten Person, kam es am Montagmorgen im Jesberger Ortsteil Elnrode. Im Ortskern geriet aus bislang unbekannten Gründen ein Wohnhaus in Brand. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren, konnte das Gebäude nicht gerettet werden. Eine angrenzende Scheune wurde auch in Mitleidenschaft gezogen.
Anwohner berichteten zunächst von Flammen im Eingangsbereich des Wohnhauses. Trotz zahlreicher Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren, konnte das Feuer zunächst nicht eingedämmt und ein ausbreiten nicht verhindert werden. Immer wieder loderten im inneren Flammen auf.
Ein Innenangriff gestaltete sich nach Auskunft von Christian Rinnert (Kreisbrandmeister Presse) schwierig. „Zunächst wird versucht das Feuer im inneren in den Griff zu bekommen (…) Da es sich bei dem Gebäude aber um ein Fachwerkhaus handelt, ist man Vorsichtig“. Zur Sicherheit wurde nach Information von Rinnert ein Baufachberater des THW hinzugezogen.
Die Löschwasserversorgung konnte durch die Feuerwehren schnell hergestellt werden. Durch die frostigen Temperaturen gefror dieses jedoch auf den Straßen, so dass die Einsatzkräfte neben den Brand mit Glatteis zu tun hatten. Bürgermeister Heiko Manz, welcher sich vor Ort ein Bild der Lage machte, ließ kurzerhand vom Bauhof Streumaterial liefern und verteilen. Zu dem wurde das DGH Elnrode durch die Gemeinde Jesberg geöffnet, damit sich die Einsatzkräfte aufwärmen und verpflegt werden konnten.
Während der Löscharbeiten kam es Augenscheinlich zu der Festnahme einer männlichen Person. Diese wurde in Handschellen abgeführt. Der Grund dafür ist derzeit noch unbekannt.
Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens ist derzeit völlig unklar und wird noch ermittelt. Insgesamt wurden zwei Personen im Zusammenhang mit dem Brand verletzt.
Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte der Wehren Jesberg, Bad Zwesten, Borken mit Drehleiter und der Drohnenstaffel Nassenerfurt, Schwalmstadt mit Drehleiter, Neuental, Homberg mit ELW 2, Frielendorf, Gilserberg, die Bundeswehr Fritzlar mit einem Großtanker, zwei Rettungswagen, ein Notarzt, sowie die Polizei Schwalm-Eder vor Ort im Einsatz.
Die Hauptstraße in Elnrode bleibt vorerst im Bereich der Einsatzstelle gesperrt. (mpu)
OTON: Christian Rinnert, Feuerwehrsprecher
OTON: Heiko Manz, Bürgermeister
Aktueller Bericht online seit: 14.01.2026 14.20 Uhr




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Kassel – Gegen 12.25 Uhr wurde die Feuerwehr Kassel am Mittwoch zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Westendstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits Feuerschein aus dem Kellerbereich sichtbar, zudem drang dichter Rauch in das Treppenhaus. Mehrere Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch in ihren Wohnungen. Unverzüglich leitete die Feuerwehr die Brandbekämpfung ein. Parallel dazu wurde das Treppenhaus belüftet, um die Bewohner aus dem Gebäude ins Freie zu bringen. Die angrenzenden Wohnungen waren leicht verraucht.
Insgesamt wurden sechs Personen leicht verletzt, drei von ihnen mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Feuer, bei dem Unrat und Müll im Keller brannten, konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Warum es zu dem Brand kam, ist derzeit noch unklar. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt, die Ermittlungen zur Ursache dauern an.
Die Berufsfeuerwehr Kassel war mit 16 Einsatzkräften vor Ort.
OTOn nur als Audio
Aktueller Bericht online seit: 11.01.2026 23.08 Uhr




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Vöhl – Großer Schreck am Sonntagnachmittag im Vöhler Ortsteil Marienhagen: Ein besorgter Anwohner alarmierte gegen 15.45 Uhr die Rettungskräfte, nachdem er an einem Fischteich in der Nähe des Freibades eine beunruhigende Entdeckung gemacht hatte. Auf dem zugefrorenen Teich befand sich im mittleren Bereich ein Loch im Eis, das groß genug war, dass eine Person hätte einbrechen können. Direkt vor der Öffnung lagen ein Kinderschlitten, ein sogenannter „Poporutscher“, sowie ein Stuhl. Zudem wurden am umzäunten Teich Spuren festgestellt, die darauf hindeuteten, dass jemand über den Zaun geklettert war. Aufgrund dieser Umstände wurde die Meldung sehr ernst genommen.
Neben mehreren Kräften der Feuerwehr wurde auch die DLRG mit Tauchern alarmiert. Als erste Maßnahme wurde ein Boot der Teichgemeinschaft genutzt, um mit Einsatzkräften in Überlebensanzügen auf den Teich zu gelangen. Das Eis wurde anschließend Stück für Stück aufgebrochen. Parallel dazu suchten Taucher den Teich systematisch ab. Der Einsatz gestaltete sich äußerst kräftezehrend. Bis etwa 19 Uhr arbeiteten die rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG unermüdlich an der Suche. Mühsam wurden schwere Eisplatten aufgebrochen und teilweise aus dem Wasser getragen. Letztlich verlief der Einsatz glücklicherweise ohne Feststellung einer Person im Wasser. Wie die Einsatzleitung mitteilte, war das Eis nicht überall tragfähig. Während es an einigen Stellen eine Dicke von etwa zehn bis zwölf Zentimetern aufwies, war es an anderen Bereichen deutlich dünner. Trotz der umfangreichen Suchmaßnahmen könne nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden, dass noch jemand im Teich ist. Positiv sei jedoch, dass bis zum Abbruch der Suche keine Person als vermisst gemeldet wurde.
Vorsorglich wurden Anwohner über WhatsApp-Gruppen informiert und gebeten, insbesondere bei Kindern nachzuschauen, ob alle wohlauf sind. Warum sich der Kinderschlitten und der Stuhl auf dem Eis befanden, bleibt weiterhin ungeklärt. Fest steht jedoch, dass der meldende Anwohner absolut richtig gehandelt hat. Der Kinderschlitten wurde von der Polizei sichergestellt. Einsatzleiter Marco Amert betonte im Anschluss nochmals eindringlich, dass Eisflächen grundsätzlich nicht betreten werden sollten, sofern sie nicht ausdrücklich zum Betreten freigegeben sind.
OTON: Marco Amert, Einsatzleiter