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Aktueller Bericht online seit: 19.06.2026 22.57 Uhr




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Kassel – Damit hatten die Fans wohl nicht gerechnet: Ein geplanter Fan-Lauf durch die Kasseler Karlsaue wurde am Freitag zu einem ganz besonderen Erlebnis. Der Grund: Sänger Mark Forster selbst schloss sich der Gruppe an und lief spontan mit.
Organisiert wurde der ungewöhnliche Lauf von Sidney Burnie, einem Influencer aus Kassel, der regelmäßig Veranstaltungen auf die Beine stellt – darunter auch einen eigenen Lauf in der Karlsaue. Als Sidney erfuhr, dass Mark Forster am Freitag, den 19. Juni, ein Konzert auf dem Friedrichplatz in Kassel gibt, entstand eine besondere Idee: Warum sollte Mark nicht vorher noch eine Runde durch die Karlsaue laufen? Kurzerhand schrieb Sidney dem Musiker und machte seine Idee öffentlich. Mit mehreren Videos rief er die Fans dazu auf, Mark Forster zu verlinken. Und tatsächlich: Der Sänger reagierte. Seine Antwort sorgte allerdings für noch mehr Spannung: „Muss mal checken, ob ich noch Laufschuhe finde.“
Ob Mark Forster wirklich kommt, blieb damit zunächst offen. Auch Sidney hielt sich bedeckt und erklärte, dass er selbst noch keine endgültige Zusage habe. Doch Mark legte nach und kommentierte erneut unter einem Video: „Du weißt, wie du mich kriegst. Welchen Kuchen gibt’s? Frag nur so.“
Am Freitag versammelten sich schließlich zahlreiche Fans und Läufer am Treffpunkt im Kleingartenverein Hofbleiche an der Karlsaue. Sidney hatte zuvor dazu aufgerufen, möglichst als Mark-Forster-Double zu erscheinen, falls der Sänger nicht kommen sollte. Einige Fans kamen tatsächlich mit Cap, Sonnenbrille und sogar aufgemaltem Bart.
Gegen 16.35 Uhr fiel der Startschuss. Die Gruppe setzte sich in Bewegung – begleitet von einem Lastenfahrrad beladen mit Boxen und die Musik von Mark Forster erklang. Zunächst schien es jedoch so, als würde die große Überraschung ausbleiben: Mark Forster war nicht dabei. Doch dann kam mitten in der Karlsaue die große Wendung: Plötzlich tauchte der Sänger auf und lief tatsächlich mit der Gruppe mit. Eine Überraschung, mit der kaum jemand gerechnet hatte. Im Nachhinein verriet Sidney, dass er die Fans ein wenig hinters Licht führen musste: Er wusste bereits eine Woche vorher, dass Mark Forster kommen würde – durfte es aber nicht verraten. Die Überraschung war damit perfekt gelungen.
Nach dem Lauf nahm sich Mark Forster Zeit für seine Fans, sang einige Lieder, schrieb Autogramme und machte zahlreiche Fotos. Natürlich durfte auch der angekündigte Kuchen nicht fehlen.
Gegen 17.45 Uhr verabschiedete sich der Sänger schließlich von der Gruppe. Für ihn ging es weiter zum nächsten Termin: seinem Konzert auf dem Friedrichplatz in Kassel.
Für die Fans bleibt dieser Tag wohl als ganz besonderer Mark-Forster-Moment in Erinnerung – ein spontaner Lauf, eine große Überraschung und ein Star, der sich einfach unter die Menschen mischte.
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Kleiner Hinweis zum Rohmaterial Material:
Leider hat ausgerechnet beim Interview mit Mark Forster unsere Kamera technische Probleme gemacht. Glücklicherweise lief parallel ein Handy als Backup mit – allerdings im Hochformat. Wir haben daraus das bestmögliche Material erstellt und es entsprechend für das 16:9-Format angepasst.
Wir bitten die eingeschränkte Bildqualität an dieser Stelle zu entschuldigen. Wir haben alles versucht, um das Interview bestmöglich aufzubereiten. Da Mark anschließend direkt weiter musste, war eine Wiederholung des Interviews leider nicht möglich.
Hinzu kommt, dass auch wir selbst etwas überrascht waren, dass Mark tatsächlich vor Ort erschienen ist. Daher haben wir zusätzlich einige Handyaufnahmen als Rohmaterial eingebunden und ebenfalls für das 16:9-Format angepasst, um den Beitrag vollständig abrunden zu können.
O-Töne:
- Mark Forster
- Organisator Sidney Burnie
- zwei Fans
Aktueller Bericht online seit: 12.06.2026 12.07 Uhr




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Frankenberg. Am Bahnhof in Frankenberg stand am Donnerstag der fünfte nationale Aktionstag gegen Catcalling im Mittelpunkt. Mit einer Ankreide-Aktion machten der Landkreis gemeinsam mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) und der Kurhessenbahn auf das Thema verbale sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum aufmerksam.
Auf dem Bahnhofsvorplatz wurden dabei sogenannte Catcalls – also von Betroffenen gemeldete sexuell anzügliche Kommentare, Zurufe oder Bemerkungen – mit Kreide auf den Boden geschrieben. Ziel der Aktion war es, diese oft alltäglichen Erfahrungen sichtbar zu machen und auf die Auswirkungen für die Betroffenen aufmerksam zu machen.
Was ist Catcalling?
Unter Catcalling versteht man unerwünschte verbale sexuelle Belästigungen wie anzügliche Kommentare, Pfiffe, Rufe oder andere sexuell motivierte Äußerungen im öffentlichen Raum. Betroffene empfinden solche Situationen häufig als respektlos, entwürdigend oder einschüchternd. Obwohl Catcalling in Deutschland bislang nicht als eigener Straftatbestand gilt, ist das Thema in den vergangenen Jahren zunehmend in den gesellschaftlichen Fokus gerückt.
Sichtbares Zeichen gegen Belästigung
Mit den auf den Boden geschriebenen Aussagen wollten die Organisatoren verdeutlichen, welchen verbalen Übergriffen Menschen im Alltag ausgesetzt sind. Die Aktion sollte Passantinnen und Passanten zum Nachdenken anregen und das Bewusstsein für respektvolles Verhalten im öffentlichen Raum stärken.
Der Bahnhof Frankenberg wurde bewusst als Ort der Aktion gewählt, da dort täglich zahlreiche Menschen unterwegs sind. Durch die öffentlich sichtbaren Kreidebotschaften erhielten die Erfahrungen der Betroffenen eine besondere Aufmerksamkeit.
Der nationale Aktionstag gegen Catcalling fand bereits zum fünften Mal statt und wurde bundesweit von verschiedenen Initiativen, Kommunen und Organisationen begleitet. Die Verantwortlichen in Frankenberg zogen mit der Ankreide-Aktion erneut die Aufmerksamkeit auf ein Thema, das viele Menschen betrifft, aber häufig unterschätzt wird.
OTON: Miriam Drüppel
Aktueller Bericht online seit: 07.06.2026 22.24 Uhr




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Borken – Zu einem schweren Alleinunfall kam es am frühen Sonntagabend zwischen Borken-Großenenglis und Wabern-Udenborn. Ein Fahrzeug kam von der Straße ab und wurde in eine Kiesgrube katapultiert.
Ein 46-jähriger Mann befuhr am frühen Sonntagabend in der Gemarkung von Großenenglis mit seinem Wagen von der Firma Kimm kommend zunächst die Waberner Strasse in Richtung der Landstraße nach Udenborn. Aus bislang ungeklärten Umständen verlor der Mann vermutlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam bereits weit vor der Einmündung auf die L3223 nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf einer Strecke von rund 120 Metern durchfuhr er ein angrenzendes Feld bevor der Mann mit seinem Wagen die Landstraße in Richtung Kiesgrube querte. Durch einen als Abgrenzung zur Grube angelegter Sandhaufen katapultierte den wagen rund 50 Meter durch die Luft. Der Wagen schlug nur wenige Meter vor einer großen Rohrleitung an einem Hang ein, wurde dann gegen und auf diese drauf geschleudert und kam schließlich rund 15 Meter unterhalb der Einschlagstelle zum Stillstand.
Vermutlich hatte zunächst niemand den Unfall unmittelbar mitbekommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden zu einem Smartwatchalarm auf die Strecke zwischen Großenenglis und Udenborn alarmiert und fanden schließlich den Wagen mit dem lebensbedrohlich verletzten Fahrer. Die Rettung gestaltetet sich für alle Einsatzkräfte schwierig. Das Fahrzeug lag völlig zerstört an einem steilen Hang und musste zunächst gesichert werden. Für die Rettung des Schwerverletzten mussten zahlreiche Einsatzkräfte mit anpacken. Nach Information der Polizei Homberg wurde der Mann noch vor Ort reanimiert und kam nach seiner Erstversorgung an der Einsatzstelle in ein Krankenhaus.
Wie es genau zu dem Unfall kam, konnte vor Ort nicht abschließend geklärt werden. Ein Gutachter der DEKRA wurde mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Borken, ein Notarzt, zwei Rettungswagen sowie die Polizei Homberg. Die L3223 war während der Rettungsmaßnahmen für rund zwei Stunden für den Verkehr voll gesperrt.
Leider kein Oton
Aktueller Bericht online seit: 05.06.2026 14.24 Uhr




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Fritzlar – Zu einem schweren Verkehrsunfall an einem unbeschrankten Bahnübergang kam es am Freitagvormittag in Fritzlar. Gegen 11:30 Uhr kollidierte in der Straße „Jakobsruh“ ein Pkw mit einer Regionalbahn.
Der Fahrer des Pkw wurde bei dem Zusammenstoß in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät befreit werden. Nach der Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
In der Regionalbahn befanden sich zum Unfallzeitpunkt 16 Fahrgäste. Nach ersten Informationen wurden zwei Fahrgäste verletzt. Auch der Triebfahrzeugführer sowie ein Zugbegleiter erlitten Verletzungen.
Die Feuerwehr räumte den Zug nach dem Unfall. Die unverletzten Fahrgäste wurden anschließend mit einem Schienenersatzverkehr zu ihren Zielorten weitertransportiert.
Durch den Unfall kommt es derzeit zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
OTON: Christian Rinnert
Aktueller Bericht online seit: 30.05.2026 03.29 Uhr




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Kassel. Im Kasseler Stadtteil Oberzwehren ereignete sich am Freitagabend gegen 19:30 Uhr auf der Altenbaunaer Straße ein schwerer Verkehrsunfall mit insgesamt vier beteiligten Pkw.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es in Höhe der Hausnummer 109 zu einem Auffahrunfall. Ein 67-jähriger Fahrer eines VW Passat fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf einen BMW auf, der mit fünf Personen im Alter von 8 bis 45 Jahren besetzt war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW in den Gegenverkehr geschleudert und kollidierte dort mit einem Skoda, in dem sich drei Personen im Alter von 6 bis 53 Jahren befanden. Zudem wurde ein weiterer Pkw mit einer 51-jährigen Fahrerin touchiert. Der VW Passat kam nach dem Zusammenstoß von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der 67-jährige Fahrer sowie seine 69-jährige Beifahrerin erlitten dabei schwerste Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung in Krankenhäuser gebracht. Die übrigen Unfallbeteiligten wurden nach bisherigen Informationen leicht verletzt. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Alle vier beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Die Altenbaunaer Straße musste während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten bis etwa 23 Uhr voll gesperrt werden.
Kein Oton