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Aktueller Bericht online seit: 01.09.2026 12.26 Uhr

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LKW-Auflieger brannte auf A44 bei Zierenberg + Drohne

Habichtswald - Zu einem Lkw-Brand kam es am Dienstagmorgen auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Breuna. Kurz vor 6 Uhr war der Fahrer eines Sattelzuges in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs, als kurz nach der Anschlussstelle Zierenberg ein Reifen des Lastwagens Feuer fing.

Die Flammen griffen schnell auf den Auflieger über. Der Fahrer reagierte geistesgegenwärtig und konnte die Zugmaschine noch rechtzeitig vom Auflieger abkoppeln. Kurz darauf stand der mit rund 20 Tonnen Holz beladene Auflieger bereits vollständig in Flammen.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Habichtswald wurden von der Feuerwehr Wolfhagen unterstützt. Gemeinsam konnten die Feuerwehrleute den Brand zügig unter Kontrolle bringen und ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern.

Die anschließenden Bergungsarbeiten gestalteten sich aufwendig. Da das geladene Holz zunächst aus dem ausgebrannten Auflieger entfernt werden musste, kamen unter anderem ein Kran und ein Radlader zum Einsatz.

Für die Löscharbeiten und die Bergung musste die A44 in Fahrtrichtung Dortmund bis etwa 11.15 Uhr vollständig gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.

Der Fahrer des Sattelzuges blieb bei dem Brand unverletzt.

 

Kein Oton

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Aktueller Bericht online seit: 27.08.2026 14.07 Uhr

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Martinskirche in Kassel wird mit Schutznetzen verhüllt + 2 Töne + Drohne

Kassel – Die beiden Türme der Martinskirche bekommen vorübergehend eine ungewöhnliche Hülle. Seit Anfang der Woche sind Höhenarbeiter damit beschäftigt, große Schutznetze rund um die Türme anzubringen. Grund dafür sind Betonbrocken, die sich aus der Fassade lösen können.

Die Netze dienen als Fassadensicherung und sollen verhindern, dass herabfallende Teile auf die Gehwege rund um die Kirche stürzen und Passanten gefährden.

Für die Sicherungsarbeiten sind speziell ausgebildete Höhenarbeiter im Einsatz. Ein Gerüst gibt es nicht: Die Arbeiter seilen sich von den Türmen ab und befestigen die Netze direkt an der Fassade.

Insgesamt werden acht Netze mit einer Gesamtfläche von rund 1.600 Quadratmetern angebracht – vier an jedem Turm. Jedes einzelne Netz ist etwa zehn Meter breit und 20 Meter lang. Nachdem die einzelnen Elemente befestigt sind, werden die Seiten und Ecken miteinander verbunden und verschlossen, sodass eine geschlossene Sicherung rund um die Türme entsteht.

Nach Abschluss der Arbeiten werden die Schutznetze regelmäßig kontrolliert. Sollten sich weitere Betonstücke aus der Fassade lösen, werden diese von den Netzen aufgefangen. Die Brocken sammeln sich im unteren Bereich und können anschließend von den Arbeitern entfernt werden.

Die Kosten für die Sicherungsmaßnahme liegen im hohen fünfstelligen Bereich. Finanziert werden die Arbeiten unter anderem durch Fördermittel sowie Mittel des Stadtkirchenkreises Kassel.

Wie lange die Martinskirche ihre ungewöhnliche Netz-Hülle tragen wird, hängt auch davon ab, wie es mit der Sanierung der betroffenen Fassadenbereiche weitergeht.

OTON 1: Timm Bornmann,  Gebäudemanager Stadt Kirchenkreis Kassel
Oton 2: Matthias Pohlmann, Höhenarbeiter

 

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Aktueller Bericht online seit: 21.08.2026 12.42 Uhr

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Auto fährt in Hofgeismarer Fußgängerzone – Mehrere Verletzte + OTON

Nach dem schweren Unfall am Freitagvormittag in der Hofgeismarer Fußgängerzone liegen inzwischen weitere Informationen zum Hergang vor. Gegen 10:30 Uhr war ein Mercedes in der Mühlenstraße gegen ein Kaufhaus gefahren. Zuvor hatte das Fahrzeug mehrere Passanten erfasst.Nach Angaben von Zeugen war der 68-jährige Fahrer aus Hofgeismar bereits zuvor an einem Zebrastreifen unweit der Mühlenstraße aufgefallen. Der Mann soll am Steuer augenscheinlich gesundheitliche Probleme gehabt haben. Als Zeugen ihn ansprechen wollten, sei der Mercedes plötzlich mit hoher Geschwindigkeit in die Fußgängerzone gefahren.

Dort erfasste das Fahrzeug mehrere Passanten, kollidierte mit Außenständern von Geschäften und fuhr schließlich gegen das Schaufenster eines Kaufhauses, bevor es zum Stillstand kam. Passanten leisteten dem Fahrer unmittelbar Erste Hilfe. Der 68-Jährige wurde vor Ort notärztlich behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand soll kritisch sein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Behörden davon aus, dass ein medizinischer Notfall des Fahrers ursächlich für den Unfall war. Insgesamt wurden acht Menschen in der Fußgängerzone verletzt. Sie erlitten unter anderem Schürfwunden, Prellungen oder einen Schock. Vier Verletzte wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt keiner der Passanten schwere Verletzungen.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auch ein Gutachter hinzugezogen. In der Fußgängerzone entstand erheblicher Sachschaden, dessen Höhe bislang noch nicht beziffert werden kann. Die Unfallstelle bleibt vorerst abgesperrt.

OTON: Matthias Mänz, Polizei Nordhessen

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Aktueller Bericht online seit: 12.08.2026 20.09 Uhr

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Twistesee: 9-Jähriger kommt bei Badeunfall in Nordhessen ums Leben

Bad Arolsen - Im Bereich des Strandbad Twistesse kam es am heutigen Nachmittag, gegen 16:30 Uhr zu einem tödlichen Badeunfall. Ein 9 jähriger Junge ist von einem Schlauchboot aus, aus bisher ungeklärten Gründen, ohne Fremdeinwirkung in den See gefallen und sofort untergegangen. Umgehend wurden Suchmaßnahmen nach dem untergegangen Jungen eingeleitet und Rettungskräfte angefordert. Vor Ort waren Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Polizei eingesetzt. Gegen 17:10 Uhr konnte der untergegangene Junge leblos im Wasser aufgefunden und geborgen werden. Die umgehend eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte verliefen erfolglos. Für die Zeit der Einsatzmaßnahmen wurde der Bereich des Strandbades geräumt und weiträumig abgesperrt. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kriminalpolizei übernommen.

Kein OTon

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Aktueller Bericht online seit: 09.08.2026 16.15 Uhr

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Stroh-Anhänger geht während der Fahrt in Istha in Flammen auf / Nur Bilder

Wolfhagen – Zu einem Brand eines mit Stroh beladenen Anhängers wurde die Feuerwehr am Sonntag gegen 13.30 Uhr in den Wolfhager Stadtteil Istha alarmiert. Ein Traktor mit Anhänger war auf der Kasseler Straße in Richtung Ortsausgang unterwegs, als der Anhänger plötzlich Feuer fing. Der Traktorfahrer konnte das Zugfahrzeug noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor der Anhänger vollständig in Flammen stand.

Anwohner unterstützten die ersten Löschmaßnahmen und kamen mit Gartenschläuchen zur Hilfe. Sie kühlten unter anderem die unmittelbare Umgebung und eine angrenzende Hecke, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde unter Atemschutz ein Löschangriff eingeleitet. Um den Brand vollständig ablöschen zu können, musste ein Teil der Ladung aus dem Anhänger gezogen und separat abgelöscht werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde eine Mulde zur Einsatzstelle gebracht. Mithilfe eines Teleskopladers wurde das Stroh aus dem Anhänger in die Mulde umgeladen. Anschließend wurde die Ladung aus dem Ortsbereich auf ein Feld gebracht und dort nochmals gründlich abgelöscht. Die Ursache für den Brand des Anhängers ist derzeit unklar. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Wolfhagen sowie aus den Ortsteilen Bründersen und Istha. Der Einsatz dauerte bis etwa 16 Uhr.

Parallel-Einsatz in Wolfhagen

Während die Einsatzkräfte in Istha noch mit den Löscharbeiten beschäftigt waren, kam es gegen 14 Uhr zu einem weiteren Einsatz in Wolfhagen. Im Bereich Teichwiesen/Teichberg war eine Böschung auf einer Fläche von rund 15 Quadratmetern in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Böschungsbrand schnell unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern.

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