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Aktueller Bericht online seit: 11.01.2026 23.08 Uhr




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Vöhl – Großer Schreck am Sonntagnachmittag im Vöhler Ortsteil Marienhagen: Ein besorgter Anwohner alarmierte gegen 15.45 Uhr die Rettungskräfte, nachdem er an einem Fischteich in der Nähe des Freibades eine beunruhigende Entdeckung gemacht hatte. Auf dem zugefrorenen Teich befand sich im mittleren Bereich ein Loch im Eis, das groß genug war, dass eine Person hätte einbrechen können. Direkt vor der Öffnung lagen ein Kinderschlitten, ein sogenannter „Poporutscher“, sowie ein Stuhl. Zudem wurden am umzäunten Teich Spuren festgestellt, die darauf hindeuteten, dass jemand über den Zaun geklettert war. Aufgrund dieser Umstände wurde die Meldung sehr ernst genommen.
Neben mehreren Kräften der Feuerwehr wurde auch die DLRG mit Tauchern alarmiert. Als erste Maßnahme wurde ein Boot der Teichgemeinschaft genutzt, um mit Einsatzkräften in Überlebensanzügen auf den Teich zu gelangen. Das Eis wurde anschließend Stück für Stück aufgebrochen. Parallel dazu suchten Taucher den Teich systematisch ab. Der Einsatz gestaltete sich äußerst kräftezehrend. Bis etwa 19 Uhr arbeiteten die rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG unermüdlich an der Suche. Mühsam wurden schwere Eisplatten aufgebrochen und teilweise aus dem Wasser getragen. Letztlich verlief der Einsatz glücklicherweise ohne Feststellung einer Person im Wasser. Wie die Einsatzleitung mitteilte, war das Eis nicht überall tragfähig. Während es an einigen Stellen eine Dicke von etwa zehn bis zwölf Zentimetern aufwies, war es an anderen Bereichen deutlich dünner. Trotz der umfangreichen Suchmaßnahmen könne nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden, dass noch jemand im Teich ist. Positiv sei jedoch, dass bis zum Abbruch der Suche keine Person als vermisst gemeldet wurde.
Vorsorglich wurden Anwohner über WhatsApp-Gruppen informiert und gebeten, insbesondere bei Kindern nachzuschauen, ob alle wohlauf sind. Warum sich der Kinderschlitten und der Stuhl auf dem Eis befanden, bleibt weiterhin ungeklärt. Fest steht jedoch, dass der meldende Anwohner absolut richtig gehandelt hat. Der Kinderschlitten wurde von der Polizei sichergestellt. Einsatzleiter Marco Amert betonte im Anschluss nochmals eindringlich, dass Eisflächen grundsätzlich nicht betreten werden sollten, sofern sie nicht ausdrücklich zum Betreten freigegeben sind.
OTON: Marco Amert, Einsatzleiter
Aktueller Bericht online seit: 06.01.2026 01.36 Uhr




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Kassel
Am Montagabend gegen 20 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Kassel zu einem Lkw-Brand auf die A7 in Höhe des Kreuzes Kassel-Mitte alarmiert. Im Zubringer zur A49 stand der Anhänger eines Autotransporters beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Der Anhänger war mit vier Elektrofahrzeugen beladen. Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer im Bereich der Achse des Anhängers aus, vermutlich aufgrund eines Defekts an der Bremsanlage. Die Flammen griffen im weiteren Verlauf auf eine angrenzende Lärmschutzwand sowie auf die dahinterliegende Wiesen- und Vegetationsfläche über. Durch eine schnelle Riegelstellung gelang es den Einsatzkräften, die Zugmaschine sowie zwei weitere Elektrofahrzeuge auf dem Transporter in letzter Minute vor den Flammen zu schützen.
Zur Brandbekämpfung wurde neben Wasser auch großflächig Löschschaum eingesetzt, um eine effektive Löschwirkung zu erzielen. Die winterlichen Temperaturen von etwa minus fünf Grad und Schneefall wirkten sich in diesem Einsatz positiv aus: Sie halfen, eine weitere Ausbreitung des Vegetationsbrandes zu verhindern und unterstützten gleichzeitig die Kühlung der Fahrzeugakkus. Besonders herausfordernd gestalteten sich die anschließenden Bergungsarbeiten, da bei einem der Elektrofahrzeuge der Hochvoltakku in Brand geraten war und kontinuierlich gekühlt werden musste. Ein spezialisiertes Bergungsunternehmen wurde hinzugezogen und hob die Fahrzeuge zunächst vom Anhänger, bevor sie abtransportiert werden konnten. Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr Kassel von den Freiwilligen Feuerwehren Waldau und Baunatal mit einem Tanklöschfahrzeug.
Die Löschwasserversorgung wurde durch insgesamt drei Tanklöschfahrzeuge sichergestellt. Der Verkehr auf der A7 in Fahrtrichtung Frankfurt konnte ungehindert weiterlaufen. Für die umfangreichen Lösch- und Bergungsarbeiten musste der Abzweig auf die A49 jedoch vollständig gesperrt werden. Verkehrsbehinderungen oder ein Rückstau blieben aus.
/ Tim Werner, Einsatzleiter
Aktueller Bericht online seit: 01.01.2026 06.50 Uhr




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Aktueller Bericht online seit: 31.12.2025 05.29 Uhr




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Aktueller Bericht online seit: 27.12.2025 17.22 Uhr




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