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Aktueller Bericht online seit: 09.11.2025 23.44 Uhr

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Auto kippt in Fahrbahnverengung bei Grifte auf die Seite
Edermünde – Am Sonntag gegen 17.30 Uhr wurde die Feuerwehr Edermünde zu einem Verkehrsunfall auf die L3316/L3221 zwischen Baunatal-Hertingshausen und Grifte alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte lag ein Pkw auf der Fahrerseite. Entgegen der ersten Meldung waren die beiden Insassen nicht eingeklemmt, konnten das Fahrzeug jedoch nicht eigenständig verlassen. Die Feuerwehr stabilisierte das Auto und unterstützte den Rettungsdienst bei der Befreiung der Verletzten. Eine Person wurde über die Heckklappe, die zweite über die Beifahrertür gerettet. Nach Angaben der Polizei kam der Pkw, in dem ein Ehepaar aus Osthessen (Fahrer 84, Beifahrerin 81) saß, in der Engstelle zu weit nach rechts. Dabei nutzte das Fahrzeug die rechte Begrenzung der Fahrbahnverengung unbeabsichtigt als eine Art „Sprungschanze“ und kippte anschließend auf die Seite. Beide Insassen wurden verletzt und in ein Krankenhaus nach Fritzlar gebracht. Über ihren Gesundheitszustand ist derzeit nichts bekannt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 10.000 Euro. Rund 40 Einsatzkräfte aus den Ortsteilen Grifte und Besse waren im Einsatz. Kritik äußerte die Polizei erneut an der schlechten Sichtbarkeit der rechten Fahrbahnverengung. Diese sei bei Dunkelheit schwer zu erkennen. Bereits mehrfach habe man sich bei Hessen Mobil über zu wenige Reflektoren („Katzenaugen“) an der Begrenzung beschwert. Die Unfallstelle ist den Einsatzkräften nicht unbekannt: Immer wieder kommt es dort zu Problemen, insbesondere wenn größere Fahrzeuge wie 7,5-Tonner oder Transporter in der Engstelle stecken bleiben. Verkehrsunfälle mit Pkw sind hingegen eher selten. Während der Rettungsarbeiten war die Strecke zunächst in beide Richtungen voll gesperrt. Gegen 19.30 Uhr waren die Bergungsmaßnahmen abgeschlossen./OTon: Dominik Werner, Feuerwehr Edermünde
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Aktueller Bericht online seit: 02.11.2025 02.55 Uhr

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HOG: Großeinsatz in der Altstadt – Rauch kommt aus dem falschen Gebäude / 20 Jähriger festgenommen
Hofgeismar – Zu einen ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz kam es am Samstagabend in der Hofgeismarer Altstadt und sorgte für einen Großeinsatz. Gegen 21.30 Uhr alarmierten Nachbarn die Feuerwehr: Aus einem leerstehenden Gebäude in der Altstädter Kirchgasse drang dichter Rauch. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Aus mehreren Fenstern des unbewohnten Hauses drang dichter Rauch. Nachbarn konnten umgehend bestätigen, dass das Gebäude seit längerer Zeit leer steht. Dadurch konnte die Feuerwehr sofort mit der Brandbekämpfung beginnen und sich einen Zugang zum Gebäude verschaffen. Doch dann nahm der Einsatz eine kuriose Wendung: Aus dem direkt angrenzenden Nachbargebäude drang plötzlich ebenfalls Rauch aus den Fenstern. Auch dieses Haus stand leer, im Erdgeschoss befindet sich ein ehemaliges Ladengeschäft. Hier konnten die Einsatzkräfte schließlich den eigentlichen Brandherd lokalisiert. Da zunächst unklar war, wie weit sich das Feuer ausbreiten könnte – insbesondere im dicht bebauten Altstadtbereich – wurde umgehend Vollalarm für alle Hofgeismarer Stadtteile ausgelöst. Zusätzlich wurde eine zweite Drehleiter aus Immenhausen angefordert. Vorsorglich suchten Trupps unter Atemschutz beide Gebäude nach möglichen Personen ab, fanden jedoch niemanden. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die beiden Häuser im Inneren miteinander verbunden waren – der Rauch war somit ursprünglich aus dem Nachbargebäude entwichen. Das Feuer, das vermutlich in einer Lehmdecke ausgebrochen war, konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die zweite Drehleiter aus Immenhausen kam daher nicht mehr zum Einsatz. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch aufwendig, da viel Brandgut aus dem ehemaligen Ladengeschäft entfernt werden musste. Im Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hofgeismar, Immenhausen und Trendelburg sowie der Abrollbehälter Atemschutz der Berufsfeuerwehr Kassel. Der Energieversorger EAM schaltete das Gebäude strom- und gaslos. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis spät in die Nacht hinein. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden wird auf 70.000 Euro geschätzt. UPFATE Am Samstagabend brannte ein leerstehendes Fachwerkhaus in der Altstadt von Hofgeismar. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die Polizei konnte inzwischen einen 20-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Er gestand die Brandlegung und befindet sich nun in Untersuchungshaft. 🔒 Sachschaden: ca. 70.000 Euro.  
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Aktueller Bericht online seit: 30.10.2025 21.03 Uhr

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Gefahrgutunfall auf Rastanlage an der A44 bei Zierenberg + OTON
Zierenberg – Ein größerer Gefahrguteinsatz hat am Donnerstagnachmittag auf der Rastanlage Bühleck an der A44 zwischen Zierenberg und Breuna (Fahrtrichtung Dortmund) für erhebliche Einschränkungen gesorgt. Nach ersten Informationen sind aus einem Lastwagen rund 350 Liter einer leicht entzündlichen Flüssigkeit ausgetreten. Der Lkw war mit insgesamt 70 Fässern des Stoffes beladen, der unter der UN-Nummer 1197 geführt wird. Diese Substanz wird unter anderem in der Parfümherstellung verwendet und gilt als entzündlich. Mindestens zwei Fässer waren undicht geworden, wodurch die Ladefläche kontaminiert wurde. Die Feuerwehr wurde gegen 14.30 Uhr zunächst mit dem Alarmstichwort „HGefahr1“ alarmiert. Nach einer ersten Lageerkundung wurde das Stichwort auf „HGefahr2“ erhöht, was auch den Einsatz des Gefahrgutzuges erforderlich machte. Rund 100 Einsatzkräfte aus mehreren Feuerwehren waren bis in den Abend hinein im Einsatz. Unter Schutzanzügen und mit Hilfe eines Teleskopladers musste der Lkw vollständig entladen werden. Die beschädigten Fässer wurden in sogenannte Bergefässer umgefüllt. Um eine mögliche Brand- oder Explosionsgefahr auszuschließen, wurde die ausgetretene Flüssigkeit mit Bindemitteln aufgenommen. Zur Sicherheit wurde die Rastanlage komplett gesperrt. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Leck an den Fässern kommen konnte, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. / OTON: Pascal Kumpies
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Aktueller Bericht online seit: 27.10.2025 10.30 Uhr

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ARCHIV: Osterreise mit dem Hessencourrier nach Naumburg 20.05.2025
Kassel/Naumburg – Bei strahlendem Frühlingswetter machte sich am Ostersonntag der historische Hessencourrier auf eine ganz besondere Fahrt von Kassel nach Naumburg. Pünktlich um 12:10 Uhr verließ der liebevoll restaurierte Museumszug den Bahnhof in Kassel und nahm 345 gut gelaunte Fahrgäste mit auf die rund zweistündige Reise durch das blühende nordhessische Hügelland nach Naumburg – darunter 81 Kinder, die sich auf ein besonderes Osterabenteuer freuen durften. Ein unerwarteter und zugleich geheimer Gast sorgte unterwegs für große Aufregung: Der Osterhase höchstpersönlich stieg bei einem Zwischenhalt unbemerkt zu – zur Überraschung vieler kleiner Mitreisender. Als der Zug gegen 14:00 Uhr sein Ziel in Naumburg erreichte, stieg der Osterhase gemeinsam mit den Kindern aus, um mit ihnen auf große Ostereiersuche zu gehen. Die Aktion war ein voller Erfolg und zauberte nicht nur den Jüngsten ein Lächeln ins Gesicht. Eltern, Großeltern und Eisenbahnfans gleichermaßen genossen die nostalgische Fahrt in den historischen Waggons des Hessencourrier, die an vergangene Zeiten erinnerte. Die Osterfahrt ist ein fester Bestandteil im Kalender des Vereins, der mit viel Engagement und ehrenamtlicher Arbeit den Museumszug betreibt. Auch in diesem Jahr zeigte sich: Die Kombination aus historischer Eisenbahnromantik und fröhlicher Osterüberraschung ist ein Erlebnis für die ganze Familie.
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Aktueller Bericht online seit: 24.10.2025 20.19 Uhr

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Thalitter: 5 Verletzte nach Unfall auf B252 – Hund kommt ums Leben / Nur Bilder
Vöhl – Am Freitagnachmittag kam es gegen 14.15 Uhr auf der B252 zwischen Herzhausen und Thalitter zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 70-jähriger Fahrer mit seinem roten VW T-Roc die B252 von Frankenberg in Richtung Korbach. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er auf die Gegenfahrbahn und prallte zunächst in das Heck eines silbernen Nissan, dessen 35-jährige Fahrerin noch vergeblich versuchte auszuweichen. Durch den Aufprall drehte sich der Nissan, während der VW weiterfuhr und frontal mit einem entgegenkommenden roten Dacia kollidierte. Die Nissan-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. In den beiden anderen Fahrzeugen befanden sich jeweils zwei Personen. Ein Feuerwehrmann aus Haina, der privat zufällig an der Unfallstelle vorbeikam, leistete sofort Erste Hilfe, bevor die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen. Bei Eintreffen der Feuerwehren waren keine Personen mehr eingeklemmt, zwei Verletzte befanden sich jedoch noch in ihren Fahrzeugen. Eine 62-jährige Beifahrerin des VW musste patientengerecht von der Feuerwehr in Absprache mit dem Rettungsdienst befreit werden. Anschließend wurde Sie mit dem Rettungshubschrauber Chistoph 7 in ein Krankenhaus geflogen. Auch die weiteren Beteiligten kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Ein Hund, der sich im Dacia befand, verstarb noch an der Unfallstelle. Ein verständigter Tierarzt nahm das Tier anschließend in Obhut. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen, die Polizei stellte alle beteiligten Fahrzeuge sicher. Die Bundesstraße 252 blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis etwa 18 Uhr voll gesperrt. Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Schmittlotheim, Herzhausen und Buchenberg sowie mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und der Rettungshubschrauber Christoph 7. Auch die Polizei Korbach und Hessen Mobil waren vor Ort.
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