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Aktueller Bericht online seit: 12.06.2026 12.07 Uhr

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Aktionstag gegen Catcalling in Frankenberg +OTON

Frankenberg. Am Bahnhof in Frankenberg stand am Donnerstag der fünfte nationale Aktionstag gegen Catcalling im Mittelpunkt. Mit einer Ankreide-Aktion machten der Landkreis gemeinsam mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) und der Kurhessenbahn auf das Thema verbale sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum aufmerksam.

Auf dem Bahnhofsvorplatz wurden dabei sogenannte Catcalls – also von Betroffenen gemeldete sexuell anzügliche Kommentare, Zurufe oder Bemerkungen – mit Kreide auf den Boden geschrieben. Ziel der Aktion war es, diese oft alltäglichen Erfahrungen sichtbar zu machen und auf die Auswirkungen für die Betroffenen aufmerksam zu machen.

Was ist Catcalling?

Unter Catcalling versteht man unerwünschte verbale sexuelle Belästigungen wie anzügliche Kommentare, Pfiffe, Rufe oder andere sexuell motivierte Äußerungen im öffentlichen Raum. Betroffene empfinden solche Situationen häufig als respektlos, entwürdigend oder einschüchternd. Obwohl Catcalling in Deutschland bislang nicht als eigener Straftatbestand gilt, ist das Thema in den vergangenen Jahren zunehmend in den gesellschaftlichen Fokus gerückt.

Sichtbares Zeichen gegen Belästigung

Mit den auf den Boden geschriebenen Aussagen wollten die Organisatoren verdeutlichen, welchen verbalen Übergriffen Menschen im Alltag ausgesetzt sind. Die Aktion sollte Passantinnen und Passanten zum Nachdenken anregen und das Bewusstsein für respektvolles Verhalten im öffentlichen Raum stärken.

Der Bahnhof Frankenberg wurde bewusst als Ort der Aktion gewählt, da dort täglich zahlreiche Menschen unterwegs sind. Durch die öffentlich sichtbaren Kreidebotschaften erhielten die Erfahrungen der Betroffenen eine besondere Aufmerksamkeit.

Der nationale Aktionstag gegen Catcalling fand bereits zum fünften Mal statt und wurde bundesweit von verschiedenen Initiativen, Kommunen und Organisationen begleitet. Die Verantwortlichen in Frankenberg zogen mit der Ankreide-Aktion erneut die Aufmerksamkeit auf ein Thema, das viele Menschen betrifft, aber häufig unterschätzt wird.

OTON: Miriam Drüppel

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Aktueller Bericht online seit: 07.06.2026 22.24 Uhr

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Smartwatch-Alarm führt Retter zum Unfall bei Borken

Borken – Zu einem schweren Alleinunfall kam es am frühen Sonntagabend zwischen Borken-Großenenglis und Wabern-Udenborn. Ein Fahrzeug kam von der Straße ab und wurde in eine Kiesgrube katapultiert.

Ein 46-jähriger Mann befuhr am frühen Sonntagabend in der Gemarkung von Großenenglis mit seinem Wagen von der Firma Kimm kommend zunächst die Waberner Strasse in Richtung der Landstraße nach Udenborn. Aus bislang ungeklärten Umständen verlor der Mann vermutlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam bereits weit vor der Einmündung auf die L3223 nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf einer Strecke von rund 120 Metern durchfuhr er ein angrenzendes Feld bevor der Mann mit seinem Wagen die Landstraße in Richtung Kiesgrube querte. Durch einen als Abgrenzung zur Grube angelegter Sandhaufen katapultierte den wagen rund 50 Meter durch die Luft. Der Wagen schlug nur wenige Meter vor einer großen Rohrleitung an einem Hang ein, wurde dann gegen und auf diese drauf geschleudert und kam schließlich rund 15 Meter unterhalb der Einschlagstelle zum Stillstand.

Vermutlich hatte zunächst niemand den Unfall unmittelbar mitbekommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden zu einem Smartwatchalarm auf die Strecke zwischen Großenenglis und Udenborn alarmiert und fanden schließlich den Wagen mit dem lebensbedrohlich verletzten Fahrer. Die Rettung gestaltetet sich für alle Einsatzkräfte schwierig. Das Fahrzeug lag völlig zerstört an einem steilen Hang und musste zunächst gesichert werden. Für die Rettung des Schwerverletzten mussten zahlreiche Einsatzkräfte mit anpacken. Nach Information der Polizei Homberg wurde der Mann noch vor Ort reanimiert und kam nach seiner Erstversorgung an der Einsatzstelle in ein Krankenhaus.

Wie es genau zu dem Unfall kam, konnte vor Ort nicht abschließend geklärt werden. Ein Gutachter der DEKRA wurde mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Borken, ein Notarzt, zwei Rettungswagen sowie die Polizei Homberg. Die L3223 war während der Rettungsmaßnahmen für rund zwei Stunden für den Verkehr voll gesperrt.

Leider kein Oton

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Aktueller Bericht online seit: 05.06.2026 14.24 Uhr

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Schwerer Zugunfall in Fritzlar – Mehrere Verletzte + OTON

Fritzlar – Zu einem schweren Verkehrsunfall an einem unbeschrankten Bahnübergang kam es am Freitagvormittag in Fritzlar. Gegen 11:30 Uhr kollidierte in der Straße „Jakobsruh“ ein Pkw mit einer Regionalbahn.

Der Fahrer des Pkw wurde bei dem Zusammenstoß in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät befreit werden. Nach der Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

In der Regionalbahn befanden sich zum Unfallzeitpunkt 16 Fahrgäste. Nach ersten Informationen wurden zwei Fahrgäste verletzt. Auch der Triebfahrzeugführer sowie ein Zugbegleiter erlitten Verletzungen.

Die Feuerwehr räumte den Zug nach dem Unfall. Die unverletzten Fahrgäste wurden anschließend mit einem Schienenersatzverkehr zu ihren Zielorten weitertransportiert.

Durch den Unfall kommt es derzeit zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

OTON: Christian Rinnert

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Aktueller Bericht online seit: 30.05.2026 03.29 Uhr

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11 Verletzte nach schwerem Verkehrsunfall in Kassel

Kassel. Im Kasseler Stadtteil Oberzwehren ereignete sich am Freitagabend gegen 19:30 Uhr auf der Altenbaunaer Straße ein schwerer Verkehrsunfall mit insgesamt vier beteiligten Pkw.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es in Höhe der Hausnummer 109 zu einem Auffahrunfall. Ein 67-jähriger Fahrer eines VW Passat fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf einen BMW auf, der mit fünf Personen im Alter von 8 bis 45 Jahren besetzt war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW in den Gegenverkehr geschleudert und kollidierte dort mit einem Skoda, in dem sich drei Personen im Alter von 6 bis 53 Jahren befanden. Zudem wurde ein weiterer Pkw mit einer 51-jährigen Fahrerin touchiert. Der VW Passat kam nach dem Zusammenstoß von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der 67-jährige Fahrer sowie seine 69-jährige Beifahrerin erlitten dabei schwerste Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung in Krankenhäuser gebracht. Die übrigen Unfallbeteiligten wurden nach bisherigen Informationen leicht verletzt. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Alle vier beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Die Altenbaunaer Straße musste während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten bis etwa 23 Uhr voll gesperrt werden.

Kein Oton

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Aktueller Bericht online seit: 17.05.2026 23.13 Uhr

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Dachstuhlbrand in Kirchbauna: Zwei Bewohner können sich rechtzeitig retten

Baunatal – In der Hermann-Schafft-Straße im Baunataler Stadtteil Kirchbauna ist es am Sonntagabend zu einem Wohnhausbrand gekommen. Gegen 19:45 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Dachstuhl, zudem waren erste Flammen sichtbar.

Ein zunächst eingeleiteter Innenangriff der Feuerwehr musste kurze Zeit später aufgrund der Gefahr einer möglichen Durchzündung abgebrochen werden. Kurz darauf stand der Dachstuhl in Vollbrand. Die beiden Bewohner im Alter von 59 und 72 Jahren konnten sich selbstständig ins Freie retten und blieben glücklicherweise unverletzt. Die umfangreichen Löscharbeiten zogen sich bis tief in die Nacht hinein. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte aus mehreren Baunataler Stadtteilen im Einsatz. Zur Unterstützung wurde außerdem eine zweite Drehleiter der Berufsfeuerwehr Kassel angefordert. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde vorsorglich auch eine Rundfunkwarnmeldung für die nahegelegene A49 herausgegeben, da sich das Brandhaus unmittelbar an der Autobahn befindet. Benachbarte Wohnhäuser wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht beschädigt. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein Mehrfamilien-Doppelwohnhaus, wobei beide Haushälften von den Flammen betroffen wurden.

Angaben zur Brandursache können aktuell noch nicht gemacht werden. Die Kriminalpolizei Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen.

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