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Aktueller Bericht online seit: 27.09.2026 21.51 Uhr

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114,70 Meter! – Melsungen knackt Ahle Wurscht Weltrekord + OTON

Melsungen – Eine Wurst so lang wie ein Fußballfeld: In Melsungen ist am Sonntag ein besonderer Weltrekord aufgestellt worden. Am Rathaus sollte eine mehr als 100 Meter lange Ahle Wurscht ausgerollt werden. Am Ende übertraf das Team des EDEKA Fleischwerks die eigene Vorgabe deutlich: 114,70 Meter maß die Rekordwurst.

Anlass für den ungewöhnlichen Rekordversuch war das 100-jährige Bestehen der EDEKA Hessenring Gruppe. Florian Kramm, Sprecher der Geschäftsführung der EDEKA Hessenring Gruppe, zu der auch das EDEKA Fleischwerk gehört, hatte sich gefragt, welchen Beitrag die einzelnen Geschäftsbereiche zum besonderen Jubiläum leisten könnten. Für das Team des Fleischwerks entstand daraus eine außergewöhnliche Idee: eine 100 Meter lange Ahle Wurscht herzustellen. „Um damit den Menschen in der Region zu zeigen, was wir für tolle Produkte herstellen“, erklärte Kramm.

Mehr als 50 Menschen an der Herstellung beteiligt
Bis die Wurst schließlich in Melsungen präsentiert werden konnte, war allerdings viel Arbeit notwendig. Die Herstellung der über 100 Meter langen Ahlen Wurscht stellte das Team des Fleischwerks vor eine besondere Herausforderung. Wie Thomas Ide, Leiter des Fleischwerks, berichtete, musste die Wurst während des Füllens gleichmäßig von der Füllmaschine weggetragen und anschließend in die Reifekammer gebracht werden. Mehr als 50 Menschen waren daran beteiligt. Um auf Nummer sicher zu gehen, wurden sogar zwei Würste hergestellt – für den Fall, dass eine bei der aufwendigen Produktion beschädigt werden sollte. Die Rekordwurst brachte zunächst rund 300 Kilogramm Füllgewicht auf die Waage. Nach etwa dreieinhalb Wochen Reifezeit waren davon noch rund 220 Kilogramm übrig.

Hunderte Zuschauer verfolgen den Rekordversuch
Am Sonntag um 14 Uhr stieg schließlich die Spannung. Auf einer Kabeltrommel aufgewickelt, setzte sich die Ahle Wurscht langsam in Bewegung. Meter für Meter wurde sie abgewickelt und auf einer langen Tischreihe am Melsunger Rathaus ausgelegt. Hunderte Zuschauer verfolgten das Spektakel und begleiteten den Rekordversuch mit Beifall. Dann stand fest: Der Weltrekord war geglückt. Statt der geplanten 100 Meter brachte es die Ahle Wurscht auf beeindruckende 114,70 Meter.

Erster Meter für 500 Euro versteigert
Auch für die Besucher gab es anschließend die Möglichkeit, ein Stück der Rekordwurst mit nach Hause zu nehmen. Besonders spannend wurde es bei der Versteigerung des ersten Meters. Der Startpreis lag bei 35 Euro – dem Kilopreis einer Ahlen Wurscht. Doch die Gebote stiegen schnell und erreichten schließlich den dreistelligen Bereich. Den Zuschlag erhielt Matthias aus Erfurt: Er ersteigerte den ersten Meter der Weltrekordwurst für 500 Euro. Der restliche Teil der Wurst wurde anschließend zum normalen Verkaufspreis unter den Besuchern verteilt. Für viele war die Aktion damit eines der Highlights des Tages in Melsungen.

Erlös für die Radko-Stöckl-Schule
Der Weltrekord hatte jedoch nicht nur einen kulinarischen und werbewirksamen Hintergrund. Der Erlös aus dem Verkauf der Ahlen Wurscht kam der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen, genauer der Berufsschulklasse im Fleischerhandwerk, zugute. Besonders wichtig war den Organisatoren, dass auch die Auszubildenden der Radko-Stöckl-Schule den Weltrekord unterstützten.

Ob sich künftig jemand an einer noch längeren Ahlen Wurscht versuchen wird, blieb zunächst offen. Für Thomas Ide stand jedoch fest: Sollte es eine neue Herausforderung geben, werde sich sein Team dieser stellen.

OTON: Thomas Ide, Leiter des Fleischwerk Edeka Hessenring

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Aktueller Bericht online seit: 18.09.2026 17.34 Uhr

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Tödlicher Unfall auf B252 bei Diemelstadt – Bildfreigabe noch nicht da / Anfrage Polizei Kassel

Diemelstadt (Landkreis Waldeck-Frankenberg):

Bei einem Verkehrsunfall auf der B252 bei Diemelstadt-Rhoden sind am heutigen Freitagnachmittag zwei Menschen getötet und drei weitere teils lebensbedrohlich verletzt worden. Aktuell ist die Bundesstraße in beiden Fahrtrichtungen wegen der Unfallaufnahme- und Bergungsmaßnahmen voll gesperrt.

Wie die eingesetzten Beamten der Polizeistation Bad Arolsen in ersten Meldungen von der Unfallstelle berichten, hatte sich der Zusammenstoß gegen 13:30 Uhr in Höhe der Landesstraße 3081 ereignet. Aus noch unbekannten Gründen soll dort ein in Richtung Korbach fahrendes Wohnmobil frontal mit einem entgegenkommenden Pkw kollidiert sein. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden zwei Mitfahrer des Pkw tödlich verletzt, zwei weitere Insassen des Pkw und der Fahrer des Wohnmobils sollen teils lebensbedrohlich verletzt worden sein. Sie wurden mit einem Rettungshubschrauber und Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Hergang, in die auch ein Gutachter eingebunden ist, dauern an. Ein Ende der Sperrung ist aktuell nicht abzusehen. Es wird empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Kein Oton
Bildfreigabe noch nicht da / Anfrage Polizei Kassel

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Aktueller Bericht online seit: 01.09.2026 12.26 Uhr

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LKW-Auflieger brannte auf A44 bei Zierenberg + Drohne

Habichtswald - Zu einem Lkw-Brand kam es am Dienstagmorgen auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Breuna. Kurz vor 6 Uhr war der Fahrer eines Sattelzuges in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs, als kurz nach der Anschlussstelle Zierenberg ein Reifen des Lastwagens Feuer fing.

Die Flammen griffen schnell auf den Auflieger über. Der Fahrer reagierte geistesgegenwärtig und konnte die Zugmaschine noch rechtzeitig vom Auflieger abkoppeln. Kurz darauf stand der mit rund 20 Tonnen Holz beladene Auflieger bereits vollständig in Flammen.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Habichtswald wurden von der Feuerwehr Wolfhagen unterstützt. Gemeinsam konnten die Feuerwehrleute den Brand zügig unter Kontrolle bringen und ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern.

Die anschließenden Bergungsarbeiten gestalteten sich aufwendig. Da das geladene Holz zunächst aus dem ausgebrannten Auflieger entfernt werden musste, kamen unter anderem ein Kran und ein Radlader zum Einsatz.

Für die Löscharbeiten und die Bergung musste die A44 in Fahrtrichtung Dortmund bis etwa 11.15 Uhr vollständig gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.

Der Fahrer des Sattelzuges blieb bei dem Brand unverletzt.

 

Kein Oton

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Aktueller Bericht online seit: 27.08.2026 14.07 Uhr

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Martinskirche in Kassel wird mit Schutznetzen verhüllt + 2 Töne + Drohne

Kassel – Die beiden Türme der Martinskirche bekommen vorübergehend eine ungewöhnliche Hülle. Seit Anfang der Woche sind Höhenarbeiter damit beschäftigt, große Schutznetze rund um die Türme anzubringen. Grund dafür sind Betonbrocken, die sich aus der Fassade lösen können.

Die Netze dienen als Fassadensicherung und sollen verhindern, dass herabfallende Teile auf die Gehwege rund um die Kirche stürzen und Passanten gefährden.

Für die Sicherungsarbeiten sind speziell ausgebildete Höhenarbeiter im Einsatz. Ein Gerüst gibt es nicht: Die Arbeiter seilen sich von den Türmen ab und befestigen die Netze direkt an der Fassade.

Insgesamt werden acht Netze mit einer Gesamtfläche von rund 1.600 Quadratmetern angebracht – vier an jedem Turm. Jedes einzelne Netz ist etwa zehn Meter breit und 20 Meter lang. Nachdem die einzelnen Elemente befestigt sind, werden die Seiten und Ecken miteinander verbunden und verschlossen, sodass eine geschlossene Sicherung rund um die Türme entsteht.

Nach Abschluss der Arbeiten werden die Schutznetze regelmäßig kontrolliert. Sollten sich weitere Betonstücke aus der Fassade lösen, werden diese von den Netzen aufgefangen. Die Brocken sammeln sich im unteren Bereich und können anschließend von den Arbeitern entfernt werden.

Die Kosten für die Sicherungsmaßnahme liegen im hohen fünfstelligen Bereich. Finanziert werden die Arbeiten unter anderem durch Fördermittel sowie Mittel des Stadtkirchenkreises Kassel.

Wie lange die Martinskirche ihre ungewöhnliche Netz-Hülle tragen wird, hängt auch davon ab, wie es mit der Sanierung der betroffenen Fassadenbereiche weitergeht.

OTON 1: Timm Bornmann,  Gebäudemanager Stadt Kirchenkreis Kassel
Oton 2: Matthias Pohlmann, Höhenarbeiter

 

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Aktueller Bericht online seit: 21.08.2026 12.42 Uhr

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Auto fährt in Hofgeismarer Fußgängerzone – Mehrere Verletzte + OTON

Nach dem schweren Unfall am Freitagvormittag in der Hofgeismarer Fußgängerzone liegen inzwischen weitere Informationen zum Hergang vor. Gegen 10:30 Uhr war ein Mercedes in der Mühlenstraße gegen ein Kaufhaus gefahren. Zuvor hatte das Fahrzeug mehrere Passanten erfasst.Nach Angaben von Zeugen war der 68-jährige Fahrer aus Hofgeismar bereits zuvor an einem Zebrastreifen unweit der Mühlenstraße aufgefallen. Der Mann soll am Steuer augenscheinlich gesundheitliche Probleme gehabt haben. Als Zeugen ihn ansprechen wollten, sei der Mercedes plötzlich mit hoher Geschwindigkeit in die Fußgängerzone gefahren.

Dort erfasste das Fahrzeug mehrere Passanten, kollidierte mit Außenständern von Geschäften und fuhr schließlich gegen das Schaufenster eines Kaufhauses, bevor es zum Stillstand kam. Passanten leisteten dem Fahrer unmittelbar Erste Hilfe. Der 68-Jährige wurde vor Ort notärztlich behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand soll kritisch sein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Behörden davon aus, dass ein medizinischer Notfall des Fahrers ursächlich für den Unfall war. Insgesamt wurden acht Menschen in der Fußgängerzone verletzt. Sie erlitten unter anderem Schürfwunden, Prellungen oder einen Schock. Vier Verletzte wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt keiner der Passanten schwere Verletzungen.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auch ein Gutachter hinzugezogen. In der Fußgängerzone entstand erheblicher Sachschaden, dessen Höhe bislang noch nicht beziffert werden kann. Die Unfallstelle bleibt vorerst abgesperrt.

OTON: Matthias Mänz, Polizei Nordhessen

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